Forex Trading
Bankenverband: Spareinlagen sind sicher
Der kleine deutsche Sparer macht sich in letzter Zeit zunehmend Sorgen um seine Spareinlagen. Wo man doch in den Nachrichten von Rettungspaketen für Staaten und Banken liest, zweifelt man auch schnell mal am Geldsystem und der Sicherheit der deutschen Banken. Allerdings sollte man sich laut dem Bankenverband keine allzu großen Sorgen machen. Denn in Deutschland ist das System der Einlagensicherung sehr solide. Es gibt also keinen Grund zur Panik. Ebenso kann man sich als Kunde der Sparkassen oder der Volksbanken in Sicherheit wiegen, denn diese haben nochmals ein eigenes System zur Einlagensicherung, die den gesamten Verbund schützt. Und da weder die Sparkasse noch die Volksbank als Zockerbanken bekannt sind, braucht man sich auch nicht um Milliardenabschreibungen zu sorgen.
EUR/USD: Marktausblick KW 41/2011
Der letzte Marktausblick hatte eine Kurserholung des Euro gegenüber dem US-Dollar prognostiziert, welche auch eingetreten ist. Zwar war der Ausblick nur recht konservativ bis 1,3320 gegangen, aber auch bis dorthin konnte man ordentliche Gewinne mitnehmen. Blickt man auf den langfristigen 3-Monats-Chart, so sieht man eine Unterstützung bei 1,3170. Zudem wurde der Abwärtstrend nach oben hin durchbrochen, was auf eine weitere Erholung schließen lässt.

S-Broker erhöht Tagesgeldzinsen
Zum 01.10. hat der Sparkassen Broker (S-Broker) die Zinsen des Tagesgeldkontos "KontoPlus" auf 1,8% p.a. erhöht. Das KontoPlus kann man in Verbindung mit einem normalen Depot bei S-Broker eröffnen und damit die Vorteile einer attraktiv verzinsten Geldanlage nutzen. Die Verzinsung erfolgt hierbei ab dem ersten Euro bis hin zu einer Obergrenze von 500.000 Euro, die pro Kunde gilt. Ein Vorteil des KontoPlus ist natürlich die tägliche Verfügbarkeit des eingebrachten Kapitals.
Oszillatoren beim Trading
Oszillatoren gehören zu einer bestimmten Gruppe von Indikatoren, die innerhalb der Technischen Analyse eingesetzt werden, wenn definierte Trends nicht zu erkennen sind. Ihren Namen haben sie vom Oszillieren um eine Linie oder innerhalb einer Range. Sie gehören zur Gruppe der Leading-Indikatoren, das heißt, sie "führen" den Trader, im Gegensatz zu den Lagging-Indikatoren, die bereits geschehene Veränderungen ausmessen und eher der Analyse dienen.
MIT Media Lab untersucht Einfluss von Social Networks beim Trading
Der Forex-Broker eToro unterstützt eine Studie zum Social Trading, welche vom Media Lab des MIT (Massachusetts Institute of Technology) durchgeführt wird. Diese Studie wurde auf dem Workshop on Information in Networks der Business School NYU Stern in New York vorgestellt. Bei der NYU-Veranstaltung hat Dr. Yaniv Altshuler beschrieben, wie Social Trading die virale Verbreitung von wichtigen Handelsinformationen unterstützen kann. Das Social Network fungiere laut Dr. Altshuler als ein Filter, der nur die Verbreitung von wirklich hochwertigen Informationen zulässt.
EUR/USD: Marktausblick KW 40/2011
Der erste Marktausblick im Oktober lässt für den Euro einen neuen Tiefpunkt erkennen. Betrachtet man auf technischer Basis den langfristigen Chart der letzten 3 Monate, so sieht man einen deutlichen Abwärtstrendkanal. Im gesamten September ging es drastisch bergab, wenn man von ein paar kurzen Erholungsphasen absieht. Die Frage ist nun natürlich, wann das Ende der Fahnenstange erreicht ist und der Euro wieder etwas Boden gut machen kann. Im Moment ist der Dollar klar im Vorteil und die USA steht auch nicht so unter Druck, wie die EU mit ihrem aktuellen Schuldenproblem.

Was sind Momentum-Indikatoren?
Für ein erfolgreiches Spekulieren an der Börse oder auch auf dem Gebiet der Währungen (Forex) ist es notwendig, die Bewegungen des Marktes zu analysieren und aus den gewonnenen Erkenntnissen verschiedene Rückschlüssen abzuleiten, wohin die zukünftige Kursentwicklung gehen wird. In diese Richtung wird dann investiert. Zu diesem Zweck stehen einem Trader verschiedene Methoden zu Verfügung, welche je nach individuellen Gegebenheiten zusammengestellt und angepasst werden müssen. Indikatoren und neuronale Netze bilden dabei das Zaumzeug des Spekulanten, mit welchem derartige Einschätzungen überhaupt erst möglich werden.
Ratingagenturen stehen zunehmend in der Kritk
Seit Beginn der Finanz- und Euro-Krise stehen Ratingagenturen zunehmend in der Kritik. Den drei US-amerikanischen Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch wird vorgeworfen, durch ungerechte Einstufungen die Krisen anzuheizen und somit mit zu verschulden. So wird zum Beispiel die massive Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands kritisiert, an der auch der von der griechischen Regierung durchgesetzte Sparkurs wenig geändert hat. Europäische Politiker scheinen machtlos gegen diese Entwicklung zu sein: Egal zu welch rigiden Einsparungsmaßnahmen Griechenland gezwungen wird, gleichgültig welche gigantischen Dimensionen der Euro-Rettungsschirm annimmt, die Ratingagenturen sind nicht zufrieden. Sie hören nicht auf, die Kreditwürdigkeit von Ländern wie Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Irland in Frage zu stellen.
EUR/USD: Marktausblick KW 39/2011
Wie auch schon in der letzten Woche, gibt es für die aktuelle KW 39 nur einen Marktausblick, der wesentliche Kennzahlen zur Fundamentalen Analyse beinhaltet. In der letzten Woche waren die europäischen Märkte von der Konjunkturerwartung und dem Geschäftsklima in Deutschland geprägt. In der aktuellen Woche sind die wichtigen Termine vor allem aus Übersee zu erwarten. Folgende Kennzahlen sind von hoher Relevanz:
- Neue US-Hausverkäufe (Mo. 16:00 Uhr)
- US-Konsumentenzufriedenheit (Di. 16:30 Uhr)
- US-Aufträge für Gebrauchsgüter (Mi. 14:30 Uhr)
- US-Arbeitslosenanträge (Do. 14:30 Uhr)
- Offene US-Hausverkäufe (Do. 16:00 Uhr)
Leading- und Lagging-Indikatoren
Die Einteilung der Indikatoren innerhalb der Chartanalyse in Leading- und Lagging-Indikatoren beschreibt zwei grundsätzliche Funktionen von Indikatoren: das Führen (Lead) und die verzögerte Beschreibung (Lag). Es stellen sich dem Trader hierbei zwei Fragen: Erstens soll er nicht nur die Leading-Indikatoren verwenden? Man möchte doch eine Entwicklung erkennen, wenn sie gerade beginnt. Zweitens möchte er die Begrifflichkeit von Lagging verstehen, die Etymologie (Wortherkunft). Denn genauso gut könnten die Laggings doch "Followings" heißen, wo sie doch (anscheinend) den Geschehnissen immer folgen? Ganz so einfach ist es leider nicht.