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Geschrieben von forextotal am 3. Dezember 2020

Krypto: Bitcoin als Inflationsschutz

Bitcoin ist auf dem Weg, sein altes Allzeithoch zu überwinden. Der Kurs der kryptographischen Währung hat zuletzt wieder über 19.000 US-Dollar notiert. Im Gegensatz dazu fluten die Notenbanken mit den Niedrigzinsen und den Anleihekäufen die Märkte mit billigem Geld. Die reale Inflation auf Basis der Geldmenge ist längst schon da. Könnte also Bitcoin einen Inflationsschutz bieten?

Niedrigzinsen und das Versagen der Notenbanken

Vor allem die Niedrigzinspolitik der Notenbanken treibt den Preis von Bitcoin in ungeahnte Höhen. Während unsere klassischen Währungen zunehmend an Wert verlieren, ist Bitcoin mit seiner Obergrenze von 21 Millionen Werteinheiten ein gutes Mittel gegen die Inflation. Während im Fall der klassischen Währungen die reale Inflation das Geld immer mehr abwertet, steigt der Wert einer digitalen Währung wie Bitcoin aufgrund der hohen Nachfrage und des knappen Angebots. Kürzlich inspirierte PayPal den Markt mit seiner Erklärung zur Integration von Bitcoin. Die Zentralbanken injizieren mit ihrer expansiven Geldpolitik immer mehr Kapital in den Markt und können mit diesen Geldmengen praktisch keine Zinssätze mehr erhöhen, ohne einen finanziellen Kollaps zu riskieren.

Reale Inflation

Die massiven Geldgeschenke im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie tragen gerade jetzt ihren Teil dazu bei, die Geldentwertung voranzutreiben. Die Mehrwertsteuersenkung hatte lediglich eine Preissenkung für die Berechnung der Inflationsrate zur Folge. Mit diesem Mittel hält man die offizielle Inflationsrate rechnerisch klein.

Betrachtet man die Entwicklung der Gesundheitskosten, die Steigerungen bei den Strompreisen und auch die explodierenden Immobilienpreise, so wird schnell klar, dass die Preistreiber nicht im klassischen Warenkorb zu suchen sind. So errechnet sich die reale Inflation aus der Zunahme der Geldmenge M3 abzüglich der Zunahme des BIP und liegt für 2019 bei 4-5% pro Jahr. Für das laufende Jahr liegt die reale Inflation sogar bei 7-20%!

Im Gegensatz dazu ist die offizielle Inflation weit entfernt und zeigt ein trügerisches Bild. Aber auch die nach dem Warenkorbprinzip berechnete Inflation wird irgendwann steigen, und spätestens dann ist die Zentralbank zum Handeln gezwungen. Aber wie soll sie die Zinssätze erhöhen, wenn in den letzten Jahren alles ohne nennenswerte Zinsen finanziert wurde? Die Ausfallrisiken wären hier enorm und die Notenbank hat keine geeigneten Mittel mehr. Und genau hier gibt es für Anleger nur wenige Lösungen zum Inflationsschutz: Gold oder eben Bitcoin. Beide Lösungen sind mengenmäßig begrenzt, an Börsen handelbar und in der breiten Massen bekannt.

Anleger und Sparer verlieren im Moment viel Geld

Im Moment verliert jeder kleine Anleger und Sparer mindestens 3-4% pro Jahr! Es gibt praktisch keine Rendite mehr und wer nicht in Aktien investiert, wird schleichend enteignet. Kein Wunder, dass immer mehr Leute mit Bitcoin einen Schutz gegen die reale Inflation wählen. Hier können CFDs auf Bitcoin eine Möglichkeit sein, den Kursverlauf nachzubilden und daran teilzuhaben. Ein CFD-Konto kann man hier eröffnen und dann einen CFD auf Bitcoin kaufen.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Unabhänig vom Artikelinhalt können Sie Ihre eigenen Trading-Aktivitäten bei Plus500 order Smartbroker durchführen:

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