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Geschrieben von forextotal am 15. April 2016

US-Dollar erneut auf dem Vormarsch

USA und der Dollar

Einmal mehr wurden die Verhältnisse im Kurs des Währungspaars EUR/USD auf den Kopf gestellt. War zum Wochenanfang noch der Euro auf der Gewinnerseite, ist es zum Ende der Handelswoche der US-Dollar, der sich im stetigen Kurskampf deutlich durchsetzen kann. Zuletzt handelte EUR/USD bei einem Wert von 1,1276 USD - damit setzte sich das Währungspaar überdeutlich von dem am Dienstag erreichten Jahreshoch bei 1,1429 USD ab.

Inflationsrückgang blieb folgenlos

Eine rückläufige Inflationsrate im März, wie sie gestern für die Vereinigten Staaten veröffentlicht wurde, konnte den US-Dollar in seinem Aufwärtsstreben indes nicht bremsen. Von den Zinsfantasien der Anleger ist dieser Tage ohnehin wenig übrig geblieben, zu desillusionierend wirkten die jüngsten Äußerungen der Fed-Chefin Yellen.

Die heutige Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten aus den USA dürfte für neue Impulse sorgen. Zuletzt stärkten grundsolide Daten vom Arbeitsmarkt den Glauben der Anleger in die US-amerikanische Währung.

Fundamentaldaten deuten auf Abwärtstrend

Immer höher türmt sich indes der Berg der amerikanischen Schulden bei anderen Ländern - üblicherweise ein Zeichen für einen übermächtigen Abwärtsdruck auf die Landeswährung. Ein stabiler Arbeitsmarkt, solide wirtschaftliche Entwicklung und sogar eine leichte Anhebung des Leitzinses im Dezember lassen die USA auf den ersten Blick wirtschaftlich bestens gerüstet erscheinen.

Wäre da nicht die steil aufwärts ragende Verschuldungskurve, die einen überdeutlichen Anstieg der Verbindlichkeit seit Ende 2008 aufzeigt. Mit einer Schuldenlast von 30,56 Billionen Dollar ist das Land der größte Schuldner weltweit. Damit könnte langfristig die Bedeutung des US-Dollars als sicherer Hafen auf dem Spiel stehen.

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