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Geschrieben von forextotal am 16. Oktober 2014

Euro profitiert von kurzzeitiger Dollar-Schwäche

Europa und der Euro

Die Veröffentlichung enttäuschender Wirtschaftsberichte aus den Vereinigten Staaten am gestrigen Mittwoch versetzte der Nachfrage nach dem Greenback einen kräftigen Dämpfer. Gegenüber anderen wichtigen Hauptwährungen verlor der US-Dollar an Wert, der US-Dollar-Index rutschte auf 84,58 ab. Die Gunst der Stunde nutzte der Euro für sich und legte gegenüber seinem Rivalen aus den USA deutlich zu, zeitweise bewegte sich der Kurs des Währungspaars EUR/USD gar über der Marke von 1,28 USD.

Anleger zeigen sich von Wirtschatszahlen enttäuscht

Für den vorangegangenen Monat belegten die vorgelegten Daten einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze um 0,3%. Mit einem solchen Abstieg hat an den Märkten wohl kaum jemand gerechnet, schließlich stiegen die Umsätze noch im August mit 0,6% deutlich an. Entgegen der Erwartungen ist auch die Erzeugerpreisinflation in Amerika innerhalb des Septembers um 0,1% geschrumpft, statt wie vorhergesagt um 0,1% zuzulegen.

Dollar-Nachfrage zieht wieder an

Heute konnte sich der Greenback bereits wieder von den schlechten Nachrichten des gestrigen Tages erholen und handelte auf breiter Front wieder höher, der US-Dollar-Index stieg auf 85,08 an. Auch die europäische Gemeinschaftswährung musste einige ihrer Gewinne wieder abgeben, handelte dennoch über ihrem Wert der letzten Tage bei 1,2792 USD. Die Stimmung gegenüber dem Euro bleibt in Anbetracht der pessimistischen Wirtschaftsaussichten für die Eurozone betrübt. Die Märkte schauen jetzt mit Spannung auf die im Laufe des Tages erwartete Veröffentlichung weiterer Wirtschaftsbereichte aus den Vereinigten Staaten.

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