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Geschrieben von forextotal am 20. Mai 2014

Großbritanniens Inflationsrate steigt stärker als erwartet

Britisches Pfund (GBP)

Laut dem britischen Statistikamt stieg die jährliche Teuerungsrate im Vereinigten Königreich von 1,6% im März auf 1,8% im April. Damit liegt die Preissteigerung noch über den von Analysten erwarteten 1,7%. In Folge der Bekanntgabe stieg das Pfund gegenüber dem Euro auf ein 16-Monatshoch und konnte auch gegenüber dem Dollar Gewinne machen.

Euro kann sich gegen das starke Pfund nicht durchsetzen

Monatlich betrachtet stiegen die Verbraucherpreise des Inselstaats um 0,4% und damit deutlich stärker als erwartet. Grund für die Teuerung sind laut dem Statistikamt die erhöhten Transportkosten. Die Luftfahrtgesellschaften hatten vor den Osterferien ihre Ticketpreise erhöht.

Die europäische Gemeinschaftswährung blieb unterdessen von den Spekulationen um weitere Lockerungen der Geldpolitik seitens der EZB im Juni geschwächt. Auch die letzte Woche veröffentlichen Wirtschaftsdaten aus der Eurozone wiegen schwer auf dem Kurs. Der Wert des Währungspaars EUR/GBP war kurzzeitig bis auf 0,8120 gefallen, den niedrigsten Stand seit Januar 2013.

Lohnzuwächse bleiben hinter der Teuerungsrate zurück

Gegenüber dem US-Dollar verschafften die überraschenden Inflationsdaten dem Pfund am Dienstag ein Sitzungshoch. Nachdem sich aber zeigte, dass die Zuwächse bei den Löhnen nicht mit den Verbraucherpreisen Schritt gehalten hatten, musste die britische Währung einen Teil ihrer Gewinne wieder abgeben. Zuletzt handelte GBP/USD bei 1,6825, das ist nur ein leichtes Plus gegenüber dem Vortag.

Während die Verbraucherpreise im April um 1,8% zunahmen, stiegen die Löhne dagegen nur um 1,7% in den drei Monaten zum Februar. Lässt man Boni aus der Rechnung heraus, liegt der Zuwachs nur bei 1,4%.

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