Forex Trading
Entwicklung des Euro
Die Idee für eine Europäische Union gab es schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Einen gemeinsamen wirtschaftlichen Konsens fanden im März 1957 sechs Länder, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit den Römischen Verträgen gründeten. Es gab entsprechende Überlegungen, dass für den gemeinsamen Handel vielleicht eine einheitliche Währung sinnvoll wäre. Doch erst 1979 konnte man sich darauf einigen, ein Europäisches Währungssystem (EWS) einzuführen, um am Weltmarkt einfacher und stärker gemeinsam agieren zu können. Dabei handelte es sich aber mehr um ein Umrechnungssystem.
Irrationale Märkte: Gold, Silber und CHF
Es ist eigentlich unglaublich wie sehr die aktuellen Nachrichten die Preise für Gold, Silber und auch den Schweizer Franken (CHF) beeinflussen. Es ist nur noch von Schuldenkrisen die Rede, egal ob diesseits oder jenseits des Atlantiks. Die Leute werden in panische Angst versetzt und flüchten sich in vermeintlich sichere Anlage wie Gold, Silber und CHF. Aber ist dies wirklich so klug? Die Preise für die Edelmetalle sind jeweils auf einem Rekordhoch, der Kurs von EUR/CHF ist nahezu ausgeglichen. Eine weitere Steigerung der Preise ist eher unlogisch, denn betrachtet man die Werte nüchtern, also ohne die Panik eines totalen Crashs, dann sind alle drei Kandidaten gnadenlos überbewertet.
EUR/USD: Marktausblick KW 32/2011
Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit der USA von AAA auf AA+ herabgestuft hat, hat man über das Wochenende mit Sorge den Montag erwartet. Die Angst vor einem globalen Börsencrash ging um, ist aber bislang eher moderat ausgefallen. Es herrscht zwar keine Hochstimmung, aber die Verluste halten sich in Grenzen, die befürchteten Panikverkäufe blieben bisher aus. Für den EUR/USD hatte dies eine kurze Erholung zur Folge, denn der Euro konnte seinen Abwärtstrend vorerst wieder beenden.

FX – Forex – Foreign Exchange
Drei Begriffe, die alle für das Gleiche stehen: FX, Forex und Foreign Exchange bezeichnen allesamt den Devisenhandel. In ihrer Form sind sie jeweils nur verkürzt dargestellt. Forex setzt sich beispielsweise aus FOReign EXchange zusammen. FX ist die Verkürzung von ForeX. Ein FX-Broker ist also dasselbe wie ein Forex-Broker. Die Abkürzungen haben sich mittlerweile fest durchgesetzt, und viele Broker und auch sonstige Dienstleister setzen im täglichen Gebrauch entweder FX oder Forex ein.
Warum die USA nicht Pleite gehen?
Mit dem Geld ist es so eine Sache: Auf dem Papier wirken große Zahlen immer imposant, sei es auf der Haben- oder auf der Soll-Seite. Da gibt es Aktien-Milliardäre, die scheinbar reich sind und Staaten die mit Milliarden in der Kreide stehen. Beides ist relativ, wie man so schön sagt. Ein Aktien-Milliardär kann genauso zahlungsunfähig werden, wenn das Barvermögen knapp wird und die Liquidität nicht mehr vorhanden ist. Was nützt es, wenn der Wert einer Aktie nicht von heute auf morgen in Bargeld umgewandelt werden kann. Ebenso kann ein Staat wie die USA zwar immense Schulden haben, aber trotzdem nicht Pleite gehen.
EUR/USD: Marktausblick KW 31/2011
Im letzten Marktausblick war der Kurs des EUR/USD an einem Berührpunkt der Linie zum Abwärtstrend angekommen. Die Aussicht war daher aus technischen Gesichtspunkten eher negativ gestimmt. Wie man dem neuen Chart entnehmen kann, kam es allerdings ein wenig anders und der Verlauf ging kurzfristig nach oben, fiel dann auf fast 1,4230 herab und erholte sich anschließend wieder. Nun steht der Kurs in etwa wieder beim Ausgangslevel der letzten Woche.

Warum Backtesting nichts bringt?
Für viele Gurus, die nur auf die Technische Analyse setzen, sind die verwendete Handelssoftware und die darin enthaltenen Indikatoren und Expert Advisors das A und O beim Trading. Mit automatisierten Handelssystemen versuchen diese Gurus den Markt zu schlagen. Die Systeme werden ständig verfeinert und mittels Backtesting geprüft. Beim Backtesting wird ein solches System auf die Kurse der Vergangenheit angewendet. Viele dieser Expert Advisor Systeme haben eine erstaunlich hohe Trefferquote und scheinen problemlos zu funktionieren, wenn man sich die Resultate aus dem Backtesting ansieht. Allerdings hat die Sache einen ganz entscheidenden Haken.
ECN-Broker ohne Dealing-Desk
Für Einsteiger sind die Begriffe ECN-Broker und Dealing-Desk wahrscheinlich nur ein Buch mit sieben Siegeln. Für Profis sind diese Bezeichnungen aber sehr wichtig und auch entscheidend, wenn es um die Wahl eines professionellen Forex-Brokers geht. Zunächst soll daher an dieser Stelle der Begriff ECN geklärt werden. ECN steht für Electronic Communication Network und bezeichnet die sofortige Order-Ausführung über ein elektronisches System im Interbankenhandel. Der zweite Begriff Dealing-Desk bezeichnet eine Zwischenstelle beim Broker, die bei bestimmten Marktsituationen manuell eingreift und Orders prüft und ggf. zu anderen Konditionen ausführt, als ursprünglich gedacht.
EUR/USD: Marktausblick KW 30/2011
Die letzte Woche verlief ziemlich turbulent. Nicht zuletzt der Euro-Sondergipfel war für diesen Verlauf mitverantwortlich. Betrachtet man nun rückwirkend den langfristigen Chart, dann sieht man sehr schön wie sich der Kurs des EUR/USD erholt hat und nun die Linie des übergeordneten Abwärtstrends berührt hat. Folglich könnte der Kurs nun wieder drehen und eine kurzfristige Korrektur nach unten einsetzen.

Euro-Sondergipfel sorgt für turbulente Märkte
Donnerstage eignen sich eigentlich immer gut zum Traden. Hier gibt es die wöchentlichen Zahlen zu den US-Arbeitslosen. Sind sonst keine weiteren News zu erwarten, kann man die Zahlen in der Regel ganz gut handeln. Am heutigen Donnerstag ist jedoch der Euro-Sondergipfel zur Schuldenkrise in Griechenland. Von diesem Gipfel erwarten sich viele Anleger und Analysten eine Menge, weswegen auch der Kursverlauf sehr nervös und turbulent ist. Allein heute Morgen ist der Kurs des EUR/USD um 150 Pips eingebrochen und wenig später im selben Maße wieder nach oben geklettert. Wer hier das Risiko nicht scheut, der kann in kurzer Zeit ordentliche Gewinne mitnehmen.