Forex Broker

Um als Trader erfolgreich zu sein, braucht man die richtige Handelsplattform und einen guten Broker, der einen Zugang zum Devisenmarkt bereitstellt. Im Vergleich von Forextotal werden die besten Forex-Broker und ihre Eigenschaften vorgestellt.

Die besten Forex-Broker im Vergleich

Bei der Wahl des richtigen Forex-Brokers gilt es einige Details zu berücksichtigen. So sollte das Hauptaugenmerk vor allem auf die jeweilige Kostenstruktur gerichtet werden. Wichtig sind hierbei vor allem der Spread und etwaige Gebühren, die bei jedem Trade anfallen. Als Spread wird die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs bezeichnet. Je enger dieser Spread ausfällt, desto höher sind die relativ zu erzielenden Gewinne. Ebenso spielt die Margin eine Rolle, je geringer diese ist, desto weniger Geld braucht man als Sicherheit. Eine gute Übersicht über die einzelnen Forex-Broker und ihre Bedingungen (Margin, Spread, etc.) gibt es hier:

Forex Broker Mindest-
einzahlung
Basis-
währung
Spread
EUR/USD
Max. Hebel Min. Margin Bonus Web MT Mehr
eToro 50 USD USD 3 Pips 400:1 0,25% 5% ja nein
Markets.com 100 USD USD, EUR 3 Pips 200:1 0,5% bis zu 250 USD ja ja
Plus500 100 EUR Alle 2 Pips 50:1 2% 25 EUR + 30% ja nein
Forexyard 100 USD USD 3 Pips 200:1 0,5% 10% ja ja
4XP (Forex Place) 100 USD Alle 3 Pips 300:1 0,33% 15% ja ja
ACM (Advanced Currency Markets) 2.000 USD USD, EUR, ... 4 Pips 100:1 1% nein ja ja
FXCM (Forex Capital Markets) 2.000 USD USD, EUR, GBP 2,3 Pips 200:1 0,5% nein ja ja
S-Broker (Sparkassen Broker) 300 EUR EUR 1 Pip 100:1 1% 100-250 EUR ja nein

Trading Software

Neben der Kostenstruktur sollten sich interessierte Trader auch mit der jeweiligen Software des Forex-Brokers auseinandersetzen, da im Grunde genommen jeder Broker seine eigene Software anbietet. Da es beim professionellen Traden auf Schnelligkeit ankommt, haben sich Forex-Broker etablieren können, die ihren Kunden eine gute Software für den Handel mit Forex-Kontrakten anbieten. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die Kunden relevante Informationen und Kurse in Echtzeit geliefert bekommen und Trades unverzüglich ausgeführt werden.

Liquidität im Devisenmarkt

Bei Forex handelt es sich ganz allgemein um die internationale Bezeichnung für den Devisenmarkt. Mit einem durchschnittlichen Umsatz von mehr als 4 Billionen USD pro Börsentag stellt der globale Devisenmarkt den Bereich der internationalen Kapitalmärkte mit der bei weitem höchsten Liquidität dar. Trotz dieser Dimension wird der Forex-Handel von keiner zentralen Regulierungsbehörde aus geleitet, so dass die Marktteilnehmer mehr oder weniger frei agieren können. Gehandelt wird über sogenannte Forex-Broker, über die man Devisen kaufen und verkaufen kann.

Forex Trading mit geringem Kapitaleinsatz

Aufgrund der Gegebenheiten sind die Devisenmärkte seit jeher ein beliebtes Spekulationsobjekt bei Tradern. Bis vor wenigen Jahren war der Handel am Forex-Markt jedoch im Grunde genommen ausschließlich institutionellen Anlegern vorbehalten, da ein gewinnbringendes Traden den Einsatz von einer vergleichsweise großen Menge Kapitals bedurfte und standardisierte Produkte kaum vorhanden waren. Inzwischen kann man aber auch schon mit kleinem Einsatz als Privatperson handeln.

Legende

Mindesteinzahlung Dieser Betrag muss mindestens beim Broker eingezahlt werden, damit man handeln kann. Je geringer dieser Betrag ist, desto leichter kann man einsteigen. Wer allerdings richtig handeln will, der sollte mindestens 1.000 Euro oder Dollar einplanen.
Basiswährung In dieser Währung kann das Konto beim Broker geführt werden. Einzahlungen können meist von jeder beliebigen Währung aus vorgenommen werden. Es ist also nicht tragisch, wenn ein Broker nur USD anbietet.
Spread Der Spread gibt die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs an. Je geringer der Spread ist, desto mehr verdient man. Hier ist immer der Spread des bekanntesten Währungspaares angegeben: EUR/USD. Zudem bezieht sich der Spread auf das Konto mit der angegebenen Mindesteinzahlung.
Max. Hebel Der Hebel gibt an, in welchem Verhältnis man sein Handelskapital "verstärken" kann. Je höher der Hebel, desto grösser sind die Gewinn-, aber auch Verlust-Möglichkeiten.
Min. Margin Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die man mindestens noch auf seinem Konto haben muss, um einen Trade zu eröffnen. Je kleiner dieser Wert ist, desto weniger Kapital braucht man als Sicherheit.
Bonus Manche Broker bieten einen Einsteigerbonus an, d.h. sie schenken einem Trader einen gewissen Geldbetrag bei der ersten Einzahlung auf das Konto. Bei manchen Brokern kann man auch ein Währungspaar aussuchen, bei dem der Spread nur 1 Pip beträgt.
Web Broker bieten neben der normalen Software meist noch einen Webzugang an, dieser ist ganz gut, wenn man auch unterwegs handeln möchte.
MT MT steht für die weit verbreitete Handelssoftware Metatrader. Diese bieten viele Broker neben der eigenen Handelssoftware an. Der Metatrader ist aber kein Muss und sollte nicht das Hauptargument für oder gegen einen Broker sein.

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