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Geschrieben von forextotal am 11. Februar 2014

Klone von Flappy Bird buhlen um das große Geld

Flappy BirdDer Vogel ist gegessen, aber jeder will noch ein Hühnchen rupfen. Nachdem das App-Game "Flappy Bird" in kürzester Zeit zu einer wahren Sensation wurde, verschwand es auch bereits wieder über Nacht. Der Hype bleibt allerdings bestehen und andere Entwickler wittern nun die Chance, das Vögelchen wieder fliegen zu lassen und groß abzukassieren. Es ist eigentlich eine bekannte Taktik, erfolgreiche Systeme zu kopieren, um ebenfalls Geld zu verdienen. Im Fall von Flappy Bird wollen nun etliche Spiele-Entwickler die Gunst der Stunde nutzen, um einen erfolgreichen Klon zu publizieren. Aber auch der Aktienmarkt profitiert vom Hype um das Vogel-Spiel.

Der Auslöser

Flappy Bird ist das Projekt des vietnamesischen Entwicklers Dong Nguyen. In dem Spiel lassen die Spieler ein pummeliges Vögelchen durch verschiedene Areale flattern, die immer komplizierter werden. Obwohl das Spiel sehr einfach programmiert ist und seine pixelige Grafik nicht mit anderen Spiele-Apps mithalten kann, hat das Spiel dennoch ein gewisses Suchtpotential. Denn dadurch, dass man versucht, den flatternden Vogel so lange wie möglich in der Luft zu halten und einen möglichst hohen Highscore zu sammeln, will man als Spieler immer wieder seine eigene Punktzahl und die seiner Freunde übertreffen.

Zu viel Ruhm

Eigentlich war Flappy Bird kostenlos in den App-Stores verfügbar und finanzierte sich lediglich durch Werbeeinnahmen. Dabei soll aber eine nicht gerade geringe Summe für Dong Nguyen zusammengekommen sein. Gerüchte besagen, dass der Vietnamese 50.000 Dollar pro Tag verdient haben soll. Anscheinend war das für Nguyen allerdings zu viel Ehre für sein kleines Vögelchen. Am 8. Februar gab er über Twitter bekannt, dass Flappy Bird am folgenden Tag seinen letzten Flug machen wird. Und tatsächlich ist das Spiel auch in Deutschland seit Montag nicht mehr verfügbar. Fans, die das Spiel bereits besitzen, können ihr Vögelchen weiterflattern lassen, alle anderen hatten zunächst das Nachsehen.

Der König ist tot, es lebe der König

Nachdem das Original nicht mehr erhältlich ist, werden die App-Stores momentan mit vielen Klonen überschwemmt, die an den Erfolg von Dong Nguyens Spiel anknüpfen wollen. Kandidaten wie "Fly Birdie", "Flappy Fish" oder "Flappy Tappy" sollen ihren Entwicklern auch den Geldsegen bringen. Mittlerweile gibt es bereits "Flappy Bird"-Baukästen für rund 300 Dollar, mit denen sich eine eigene Variante des Games zusammenbasteln lässt. Es gibt aber auch Entwickler, die ein Spiel nur wegen dem Spielspaß und nicht wegen des Geldes produzieren möchten. So hat der Entwickler Ellison Leão beispielsweise den kompletten Quelltext seiner "Flappy Bird"-Hommage "Clumsy Bird" kostenlos online gestellt, damit interessierte Spieler das Game selbt nach- und umprogrammieren können. Für ausreichend Nachschub an fliegenden Tieren, Autos und Co. ist also entsprechend gesorgt, bis der Hype wieder abklingt.

Aktie von Nintendo im Aufwind

Um nun wieder den Bogen zum Thema "Trading" zu spannen, ist natürlich auch der Ausblick im Bereich des Aktienhandels spannend. So konnte die Aktie von Nintendo, nach deutlichen Verlusten im Januar, wieder vom Tief bei 82 Euro auf knapp 87 Euro zulegen. Im Zusammenhang mit Flappy Bird wurden nämlich auch Gerüchte laut, dass Dong Nguyen evtl. rechtliche Probleme mit Nintendo haben könnte, da Flappy Bird stark an die Optik von Super Mario erinnere. Dies könnte nun der Aktie von Nintendo neuen Aufwind gegeben haben.

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