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BoE-Protokoll stärkt Pfund den Rücken

Wichtigstes Ereignis auf dem heutigen Wirtschaftskalender stellte die Veröffentlichung von neuen Protokollen der Bank of England, also der britischen Zentralbank, dar. Laut diesen erachten es die Ratsmitglieder als durchaus realistisch, dass die Inflationsrate sich noch im Jahr 2015 merklich erholen könnte und gaben damit einen deutlich engeren Zeitraum vor als noch in vergangenen Prognosen. Dieser Ausblick beflügelte den Kurs des Pfundes, die britische Währung legte sowohl gegenüber US-Dollar als auch Euro zu.
ZEW-Index: Gesunder Rückgang

Erstmals seit Oktober des Jahres 2014 verschlechterten sich die Konjunkturerwartungen für Deutschland laut dem heute veröffentlichten Mannheimer ZEW-Index. Doch nicht nur deshalb konnte die europäische Gemeinschaftswährung ihre gestern erkämpfte Marke von 1,07 USD nicht verteidigen und notierte merklich geschwächt bei 1,068 USD. Besonders belastend wirken dieser Tage die Sorgen über die Situation Griechenlands auf den Währungskurs. Indes hat der US-Dollar seine kurzzeitige Schwächephase überwunden und fuhr gegenüber den Hauptwährungen kräftige Gewinne ein.
Euro startet erholt in die Woche

Mit zaghaften Zugewinnen überraschte das zuletzt so angeschlagene Währungspaar EUR/USD an diesem Montag. Auf das Erholungspotenzial der europäischen Gemeinschaftswährung deuten auch die leicht rückläufigen Verkaufspositionen an den Devisenmärkten. Doch dem vorsichtigen Aufstieg des Währungskurses wird wohl kein lang anhaltender Erfolg bescheinigt sein: Auch der Greenback zeigte sich an diesem Montag nach seinen Verlusten in der vergangenen Woche gestärkt, der US-Dollar-Index kletterte auf 97,99.
Pfund zieht gegenüber Greenback an

Getrieben von positiven Aussichten am britischen Arbeitsmarkt stieg das Pfund an diesem Freitag gegenüber dem US-Dollar auf ein Monatshoch. Dabei ließen sich die Anleger von den eher durchwachsenen Wirtschaftszahlen der Insel kaum beeindrucken, vielmehr profitiert die britische Währung von der eingetrübten Stimmung gegenüber dem Greenback. Seit dem Vormittag hält sich das Währungspaar GBP/USD recht stabil über der Marke von 1,50 USD.
Europäische Währungshüter halten am expansiven Kurs fest

Im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz, die auf den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank folgte, zog Mario Draghi eine erste Bilanz zu dem im März gestarteten Staatsanleihenkaufprogramm. An den Finanzmärkten zeigten sich die Anleger von den Worten des Notenbankchefs wenig beeindruckt. Dem Dax entlockte der Auftritt kaum eine Reaktion und auch der Euro verharrte unterhalb der Marke von 1,06 USD. Heute handelte die Gemeinschaftswährung bereits wieder oberhalb von 1,07 USD, nachdem pessimistische Daten zur Industrieproduktion in den USA den Dollar belasteten.
EZB-Zinsentscheid im Fokus der Märkte

Am heutigen Mittwoch richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit der Finanzmärkte auf den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank. Unter den Anlegern herrscht Einigkeit darüber, dass die Währungshüter die Zinsen unverändert auf ihrem niedrigen Niveau belassen werden. Die Spielräume der Zentralbank, auf konventionellem Wege die europäische Konjunktur zu stützen, sind weitestgehend ausgeschöpft. Stattdessen soll das im März gestartete Anleihenkaufprogramm die Probleme der Eurozone, allen voran die niedrige Inflation, hohe Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Schwäche, lösen.
US-Dollar nach Einbruch wieder auf Kurs

Am Vormittag rutschte der US-Dollar auf breiter Front ab. Grund war die Veröffentlichung von enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten, die die Anleger kurzzeitig vergraulten und Zweifel an der Konjunkturstärke schürten. Derzeit wird der Greenback maßgeblich von der Hoffnung auf baldige Zinsanhebungen durch die Fed getragen, entsprechend empfindlich reagieren die Märkte auf durchwachsene Wirtschaftszahlen. Nach seinem Rutsch auf 99,45 konnte der US-Dollar-Index inzwischen jedoch wieder kräftig anziehen, während die Marktteilnehmer auf neue Daten warten.
Pfund rutscht auf Fünfjahrestief

Einer der wichtigsten Termine auf dem Wirtschaftskalender dieser Woche markiert die morgige Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für das Vereinigte Königreich. Laut den Prognosen der Analysten werden die Verbraucherpreise unverändert und die Inflationsrate weiterhin auf einem Niedrigniveau verharren. Bereits seit einigen Tagen bewegt sich das Pfund gegenüber dem US-Dollar stetig abwärts, dieser Effekt könnte sich durch die Veröffentlichung noch beschleunigen.
Rubel im Höhenflug

Nach einer quälenden Durststrecke, die sich über Wochen hinzog, gelingt es dem russischen Rubel seit der vergangenen Woche wieder, sich gegen die anderen Hauptwährungen durchzusetzen. Besonders gegenüber ihren wichtigsten Konkurrenten, der europäischen Gemeinschaftswährung und dem US-amerikanischen Dollar, fuhr die Währung erstaunliche Gewinne ein. Etwa 51 Rubel sind aktuell für einen US-Dollar fällig, der Euro tauscht gegen 54 Rubel.
Zinsfalken verleihen Dollar Aufwind

Wider Erwarten hat sich die gestrige Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-amerikanischen Zentralbank nicht als Pferdefuß für den Dollar-Kurs erwiesen. Im Gegenteil erfuhr der Greenback heute auf breiter Front Unterstützung und handelte gegenüber den anderen Leitwährungen merklich höher. Der US-Dollar-Index stieg in der Folge auf 98,62 an und die europäische Gemeinschaftswährung rutschte auf 1,0728 USD ab.