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Christine Lagarde wird Chefin des IWF
Die französische Finanzministerin Christine Lagarde übernimmt den Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Stelle ist nach dem Skandal um Dominique Strauss-Kahn frei geworden und musste neu besetzt werden. Lagarde ist eine gute Nachfolgerin für den IWF-Chefposten, sie ist eine geradlinige Politikerin und hat mit dem aktuellen Vorsitz in der G8-Finanzrunde bereits die notwendige Erfahrung in einer umfangreichen Führungsrolle, in der man auf die monetären Situationen der einzelnen Staaten eingehen muss. Der IWF ist auch bekannt als Weltwährungsfonds und gehört zu den Vereinten Nationen. Er dient zur Koordination der Zusammenarbeit in Fragen der Währungs- und Geldpolitik, ebenso nimmt der IWF Stabilisierungsmaßnahmen vor und vergibt Kredite.
EUR/USD: Marktausblick KW 26/2011
Im Vergleich zur vorletzten Woche gab es wieder den gleichen Bereich, in dem sich der Kurs des EUR/USD bewegt hatte. Als obere Begrenzung steht immer noch der Widerstand bei 1,4830 und als untere Grenze ist die Kursmarke von 1,4050 zu sehen. Beide Linien wurden in den letzten 3 Monaten weder unter- noch überschritten. Aktuell befindet sich der Kurs nach einer erneuten Talfahrt im unteren Bereich.

Entscheidung über britische Geldmarktpolitik zum Traden nutzen
Wenn man das Britische Pfund (GBP) handeln will, dann wäre der Tag mit der Abstimmung über die britische Geldmarktpolitik eine gute Gelegenheit für Gewinne. Die MPC Meeting Minutes sind der ideale Anlass, um neue Trades zu planen, denn hier geht es um die Abstimmung über die Anhebung oder Senkung der Leitzinsen. Das Monetary Policy Committee (MPC) entscheidet in einer Abstimmung mit 9 Stimmen über den weiteren Verlauf der Leitzinsen und somit über die britische Geldmarktpolitik.
Banker + Gangster = Bankster?
Wenn es ums Geld geht, dann versteht eigentlich niemand Spaß. Wenn man in den News von Milliardenbeträgen hört und eine Euro-Krise heraufbeschworen wird, dann wird aus einem Bankier (engl. Banker) schnell mal ein Bankster. Eine Wortkreation, die sich aus Banker und Gangster zusammensetzt. Allerdings sollte man nicht alle Banker über einen Kamm scheren und gewisse Sachverhalte differenziert betrachten, aber leider kann das wohl eine Mehrheit der Bevölkerung nicht. Ein Banker ist mittlerweile genauso beliebt wie ein Politiker. Aber sind wirklich die Bänker schuld an Finanzkrisen, oder sind es letztendlich nicht wir alle?
EUR/USD: Marktausblick KW 25/2011
Die Märkte verhalten sich in der letzten Zeit recht turbulent. Natürlich spielt die Euro-Krise immer noch eine große Rolle und auch die schiefe Haushaltslage in den USA beeinflusst den Kurs des EUR/USD in den letzten Wochen recht deutlich. Allerdings ist kein klarer Trend zu erkennen, wie er Anfang des Jahres vorhanden war. Inzwischen wechseln sich Hochs und Tiefs ab, es ist somit weder ein langfristiger Aufwärtstrend noch ein Abwärtstrend erkennbar, wenn man die letzten 3 Monate betrachtet.

eToro bringt mit CopyTrader automatische Handelssignale
Ende Juni will eToro seine Handelsplattform weiter ausbauen und einen neuen Dienst namens CopyTrader etablieren. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung, die eToro kürzlich herausgebracht hatte. Mit der neuen Funktion hat eToro den Weg in Richtung Social Trading eingeschlagen, d.h. ein Trader kann andere Trader beobachten und deren Trades kopieren. Da dies aber eine manuelle Geschichte ist, und man somit ständig am Ball bleiben muss, hat sich eToro dazu entschieden mit CopyTrader ein Autofollow-System herauszubringen. Damit kann man nun einem erfolgreichen Trader automatisch folgen und seine Trades automatisiert übernehmen.
Kursentwicklung des US-Dollar
Abseits des regulären Marktausblick soll an dieser Stelle ein Blick auf die langfristige Kursentwicklung des US-Dollar geworfen werden. Hierbei geht es weniger um die Technische Analyse, sondern viel mehr um eine Betrachtung der fundamentalen Daten der USA und der Bedeutung des US-Dollar als globale Leitwährung. Die USA stehen im Moment vor großen Problemen, zum einen ist ihr Staatshaushalt nicht ausgeglichen und zum anderen kämpfen sie mit innenpolitischen Themen, wie zum Beispiel der Finanzierung der Gesundheits- und Sozialausgaben. Dies alles hat natürlich auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung und den Kursverlauf des US-Dollar.
Lohnt sich ein Darlehen in Schweizer Franken?
Um ein Haus zu bauen oder eine Immobilie zu finanzieren, sollte man sich nicht auf das nächstbeste Kreditangebot der Hausbank festlegen. Es lohnt sich meist auch ein Blick über die Ländergrenzen hinweg, so sind Darlehen in Schweizer Franken zeitweise sehr attraktiv. Ein Vorteil von einem CHF-Darlehen ist mit Sicherheit der günstige Kreditzins. Denn das Zinsniveau in der Schweiz ist recht gering, was auf dem Sparbuch zwar wenig Zinsen bringt, aber für Kredite natürlich die Kosten deutlich minimiert. Oftmals bieten auch deutsche Banken Fremdwährungsdarlehen an, die über eine passende Partnerbank im Ausland abgewickelt werden.
EUR/USD: Marktausblick KW 24/2011
Die letzte Woche verlief leicht gegen die Erwartungen aus dem letzten Marktausblick. Zwar gab es keinen drastischen Rückgang, aber wenn man sich den langfristigen Chart anschaut, dann sieht man doch einen deutlichen Knick im Aufwärtstrend. Der Rückgang war allerdings nicht ganz so enorm, wie Anfang Mai, daher ist nicht unbedingt mit einem Rutsch auf die Marke von 1,4000 zu rechnen. Zwar wurde die Unterstützung bei 1,4500 unterschritten, eine Erholung ist aber dennoch denkbar.

Den USA droht der Staatsbankrott
Die schlechten Arbeitsmarktdaten sind in den USA noch nicht genug, in letzter Zeit mehren sich die Warnungen vor einer erneuten Zahlungsunfähig der USA. Der Kongress muss die Obergrenze für die Staatsschulden anheben, diese liegt aktuell bei 14,3 Billionen US-Dollar. Aber der Kongress ist zögerlich und will der Regierung keinen Freifahrtschein zu neuerlichen Staatsschulden geben, sondern sie zum Sparen zwingen. Vor allem die Ausgaben im Sozial- und Gesundheitsbereich sollen zurückgefahren werden. Die Sozialreform von Obama droht also zu scheitern. Dies sind natürlich alles keine guten Nachrichten, um einen stabilen Währungsraum für den US-Dollar zu schaffen.