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Geschrieben von forextotal am 12. Juni 2018

Kryptowährungen: Ein Drittel aller Bitcoins im Besitz von nur 1.600 Wallets

Zwar haben die Kryptowährungen ihren großen Aufschwung erst vor kurzer Zeit erhalten, doch haben sie sich mittlerweile bereits als potenzielle Anlage etabliert, wenn auch als eine enorm riskante. Im Laufe der Zeit haben sich zudem verschiedene Tauschbörsen für Kryptowährungen als Ballungszentren der Szene herausgestellt. Allerdings befindet sich gleichermaßen rund ein Drittel aller Bitcoins in der Hand von etwa 1.600 Wallets, während auch andere Kryptowährungen von diesem Trend betroffen sind. Schadet dieser Akt der Zentralisation den Kryptowährungen und was sind die möglichen Auswirkungen?

Die Wale des Bitcoins

Besonders beim Bitcoin fällt auf, dass sich mehr als 33% der Anteile innerhalb von etwa 1.600 Wallets befinden. Dementsprechend findet speziell bei der bekanntesten Kryptowährung eine Art der Zentralisation statt. Folglich sind große Kapitalien in wenigen Händen zu finden, was enorme Auswirkungen nach sich ziehen kann. Schließlich sind die Besitzer dieser Wallets in der Lage, den Kryptomarkt mit ihren Bitcoins maßgeblich zu beeinflussen, da der Kurs der ersten Kryptowährung noch immer den grundlegenden Ton angibt, an welchen sich viele weitere Währungen dieser Art orientieren.

Situation bei anderen Kryptowährungen

Auch bei anderen virtuellen Währungen, welche sich bereits bei spekulativen Tradern der Szene etabliert haben, wurde diese Tatsache bewiesen. Einen besonderen Extremfall weist beispielsweise der Litecoin auf, bei welchem mehr als 5 % der Anteile innerhalb der 400 größten Wallets dieser Kryptowährung zu finden sind. Zwar stellt dies einen wesentlich kleineren Vergleichswert dar als beim Bitcoin, jedoch verdeutlicht es den Trend einer Zentralisation der Kapitalien innerhalb der Kryptowelt.

Auswirkungen auf den Markt

Der Markt selbst wird dabei oftmals verschont. Folglich werden mit derart großen Summen für gewöhnlich keine spontanen und kurzfristigen Trades ausgeführt. Lediglich bei großen Abgaben des Werts der jeweiligen Kryptowährung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Großanleger die Segel einholen werden.

Wie sollten Anleger darauf reagieren?

Noch gilt es, die Kryptowährungen nicht als sicheres Investment zu betrachten. Viel mehr handelt es sich dabei um eine Art des Glücksspiels, welches durch günstiges Timing für sich entschieden werden kann. Letztendlich sollte ein kurzfristiger Trader auf große Verluste des Markts achten, um daran die richtigen Einstiegspunkte abzulesen.

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