➡️ Neu hier? Erste Schritte beim Traden ➡️ justTRADE: Online-Broker ohne Depotgebühren
Geschrieben von forextotal am 14. Juni 2016
n/a

Fed und Brexit setzen Euro zu

Europa und der Euro

An den Kapitalmärkten lässt die Anspannung der vergangenen Tage nicht nach: Auch in der neuen Handelswoche dominieren einmal mehr die zunehmenden Unsicherheiten, die von den Themen Brexit und amerikanischem Leitzins ausgehen. Zwischen den volatilen Ausschlägen der beiden betroffenen Landeswährungen US-Dollar und Pfund Sterling droht jetzt auch der Euro den Kopf zu verlieren. Am späten Vormittag erreichte der Kurs des Währungspaars EUR/USD bei 1,1213 USD ein vorläufiges Tagestief.

Angst um die europäische Union

Wie eine Art Damoklesschwert hängt das bedrohliche Szenario Brexit über dem Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung. Längst ist nicht mehr allein das britische Pfund von den Diskussionen um einen möglichen Ausstieg Großbritanniens aus dem Bund der Europäischen Union belastet. Je näher die Entscheidung der Briten rückt, desto mehr verunsicherte Anleger ziehen sich auch aus dem Euro zurück.

Seit dem Wochenende musste die Währung herbe Verluste verkraften. Stieg der Wechselkurs EUR/USD zum Ende der vergangenen Woche noch über 1,14 USD, musste er sich heute auf weitaus niedrigere Gefilde um 1,12 zurückziehen. Solche Bewegungen am Devisenmarkt zeigen deutlich: Längst bereiten sich die Anleger auf den Ernstfall Brexit vor.

Rätselraten um die Fed

Dieser Tage gilt die amerikanische Federal Reserve Bank als das zweite große Sorgenkind, das die Teilnehmer an den Devisenmärkten in Atem hält. Morgen ist es wieder einmal soweit, die Zentralbank wird einen neuerlichen Zinsentscheid verabschieden. Doch an den Termin sind nur wenige Erwartungen geknüpft, kaum jemand rechnet ernsthaft mit einem Zinsschritt im Juni. Gerade im Hinblick auf die Entscheidung in Großbritannien würde ein solcher Beschluss mit einem unkalkulierbaren Risiko einhergehen.

Von Bedeutung wird allerdings die anschließende Pressekonferenz sein. Jedes Wort der Fed-Chefin Janet Yellen wird in einer solch unsicheren Situation auf die Goldwaage gelegt - und dient dem Kaffeesatzlesen der Analysten.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Und befolgen Sie immer die wichtigsten Schritte beim Trading - egal ob bei Aktien, Kryptos oder klassischen Währungen.

Datenschutz | Impressum