Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von Redaktion am 16. August 2013

Demografie: Milliarden für die Rentenkasse

Geld und GeldpolitikMenschen werden dank unseres funktionierenden Gesundheitssystems immer älter. Was bleibt, ist die Frage nach der Finanzierung dieser Kosten. In der Ausgabe vom 15. August 2013 informiert "Die Welt" über die drastischen Folgen der Alterung von Männern und Frauen für den Bundeshaushalt.

Bezugsdauer einer Rente

Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung liegt derzeit die durchschnittliche Rentendauer bei 19 Jahren. Außerdem geht aus dieser Übersicht hervor, dass sich innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr die Bezugsdauer um mehr als sechs Monate verlängerte. Die Freude auf der einen Seite über das hohe Alter der Menschen wird andererseits getrübt von den ständig steigenden Kosten.

Rentenkasse schluckt Milliarden

2017, so schreibt die Zeitung, wird der Bundeszuschuss an die Rentenkasse die gigantische Jahressumme von 90,1 Milliarden Euro erreichen. Neun Milliarden Euro mehr als im Jahr 2013. Damit stellen die Zahlungen an die Rentenversicherung den größten Posten aller Ausgaben aus dem Bundeshaushalt dar.

Kleiner Lichtblick am Horizont - Die Rentenentwicklung

Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters ist für viele Menschen ein Albtraum. Wer findet denn beispielsweise noch mit 65 einen Job? Ein positiver Trend ist aber inzwischen sichtbar. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung stellte fest, dass 2012 ca. 42 Prozent der 60- bis 65-Jährigen in Lohn und Brot standen, während nur ca. 40 Prozent Rentenbezüge erhielten. Vor 38 Jahren gab es in dieser Altersgruppe das letzte Mal mehr arbeitende Menschen als Rentner. Insofern lässt diese Entwicklung hoffen. Zumindest Politiker scheinen sicher zu sein, dass ihr auf den Weg gebrachtes Rentensystem eines Tages funktioniert.

Was bleibt am Ende?

Es ist die Erkenntnis, dass Rentenpolitik nicht synchron läuft mit dem wahren Leben. Männer und Frauen, die seit ihrem 15. Lebensjahr schufteten, sich immer für die Firma einsetzten, wollen lieber früher als zu spät die letzten Jahre selbstbestimmt im Kreise ihrer Familie genießen. Das Lebensende wird zeitig genug von Krankheiten und Pflegestufen eingeläutet.

Schreibe einen Kommentar

Datenschutz | Impressum