Trading
Was sind Carry-Trades?
Ein Carry-Trade nutzt die Zinsdifferenz zwischen verschiedenen Währungen bei Krediten und Geldanlagen aus. Das System der Carry-Trades scheint auf den ersten Blick einfach zu sein, es ist allerdings in der praktischen Umsetzung auch mit einigen Risiken verbunden, die man beachten sollte. Auf Basis der Zinspolitik der einzelnen Zentralbanken kann man in einem Land an vergleichsweise günstiges Geld kommen und es in einem anderen Land gewinnbringend anlegen. Sollte sich der Wechselkurs der beiden Landeswährungen jedoch drastisch zuungunsten der Rückzahlungskonditionen verschlechtern, dann drohen herbe Verluste.
Forex Seminar und Schulung
Wer im Forex-Handel Erfolge erzielen will, muss dafür ein solides Fachwissen mitbringen, welches durch Schulungen vermittelt wird. Neben einem Selbststudium, bei dem man sich das Wissen über Fachliteratur autodidakt beibringt, ist es empfehlenswert ein Forex-Seminar zu besuchen. Ohne dieses Wissen wird ein Trader nicht nur wahrscheinlich, sondern mit Sicherheit scheitern, und entweder auf einmal sehr viel oder im Laufe der Zeit allmählich Geld verlieren. Sämtliche erfolgreichen Trader haben sich sehr solide ausbilden lassen und ihre Bildung ständig vervollkommnet. Nur so ist man den Anforderungen der sich ständig wechselnden Marktsituationen gewachsen.
Forex Daytrading
Der Begriff des Daytradings kennzeichnet prinzipiell den Ein- und Ausstieg in eine Handelsposition am selben Tag. Im Forex-Bereich wird allerdings von Sonntagnacht bis Freitagnacht durchweg gehandelt, theoretisch wäre also ein Handel (fast) rund um die Uhr möglich. Praktisch macht das aber kaum ein Trader, in der Regel wird ein inländischer Börsenhandelsplatz (Xetra, Stuttgart, Frankfurt) genutzt und von 8 bis 22 Uhr gehandelt. Daher spricht man auch beim Devisenhandel von Daytrading, wenn man seine Orders bis zum Handelsschluss der großen Börsen geschlossen hat.
FX – Forex – Foreign Exchange
Drei Begriffe, die alle für das Gleiche stehen: FX, Forex und Foreign Exchange bezeichnen allesamt den Devisenhandel. In ihrer Form sind sie jeweils nur verkürzt dargestellt. Forex setzt sich beispielsweise aus FOReign EXchange zusammen. FX ist die Verkürzung von ForeX. Ein FX-Broker ist also dasselbe wie ein Forex-Broker. Die Abkürzungen haben sich mittlerweile fest durchgesetzt, und viele Broker und auch sonstige Dienstleister setzen im täglichen Gebrauch entweder FX oder Forex ein.
Warum Backtesting nichts bringt?
Für viele Gurus, die nur auf die Technische Analyse setzen, sind die verwendete Handelssoftware und die darin enthaltenen Indikatoren und Expert Advisors das A und O beim Trading. Mit automatisierten Handelssystemen versuchen diese Gurus den Markt zu schlagen. Die Systeme werden ständig verfeinert und mittels Backtesting geprüft. Beim Backtesting wird ein solches System auf die Kurse der Vergangenheit angewendet. Viele dieser Expert Advisor Systeme haben eine erstaunlich hohe Trefferquote und scheinen problemlos zu funktionieren, wenn man sich die Resultate aus dem Backtesting ansieht. Allerdings hat die Sache einen ganz entscheidenden Haken.
ECN-Broker ohne Dealing-Desk
Für Einsteiger sind die Begriffe ECN-Broker und Dealing-Desk wahrscheinlich nur ein Buch mit sieben Siegeln. Für Profis sind diese Bezeichnungen aber sehr wichtig und auch entscheidend, wenn es um die Wahl eines professionellen Forex-Brokers geht. Zunächst soll daher an dieser Stelle der Begriff ECN geklärt werden. ECN steht für Electronic Communication Network und bezeichnet die sofortige Order-Ausführung über ein elektronisches System im Interbankenhandel. Der zweite Begriff Dealing-Desk bezeichnet eine Zwischenstelle beim Broker, die bei bestimmten Marktsituationen manuell eingreift und Orders prüft und ggf. zu anderen Konditionen ausführt, als ursprünglich gedacht.
Lebenszeichen vom Forex Millionär
Es war lange Zeit ruhig um Kay Brendel, der mit seinem Projekt Forex Millionär für Aufsehen gesorgt hatte. Seit März gab es keine neuen Beiträge mehr und daher hat sich nicht nur Forextotal die Frage gestellt, ob der "Millionär" vielleicht Pleite ist? Seit der Invest hat man nicht viel von Kay gehört, geschweige denn gelesen. Nun gab es im Juli wieder ein Lebenszeichen in seinem Blog. Nach eigener Angabe war die Pause notwendig, um ein wenig Abstand zur Öffentlichkeit zu gewinnen. Nun soll es jedoch weitergehen.
Trading-Psychologie: Verluste und Gewinne nüchtern betrachten
Eine wichtige Eigenschaft eines erfolgreichen Traders ist die Psychologie beim Trading gut zu kennen. Wer seinen Verlusten hinterher weint und bei Gewinnen in euphorische Zustände verfällt, der hat von Trading-Psychologie keine Ahnung und wird über kurz oder lang sein Geld verlieren. In einem Beitrag hier bei Forextotal ging es bereits schon einmal um die Psyche beim Trading. Die Quintessenz ist eigentlich immer gleich, denn neben all den technischen Hilfsmitteln zur Marktanalyse muss man sich emotional absichern. Im nachfolgenden Video wird das Thema noch mal etwas verdeutlicht.
EZB-Zinsentscheidung zum Traden nutzen
Beispiele zum Forex News Trading machen nur dann Spaß, wenn es auch wirklich gute News gibt, die sich zum Traden eignen. Die Entscheidung über die Erhöhung oder Senkung der Leitzinsen ist da eine gute Gelegenheit. Natürlich stagnieren die Leitzinsen in den meisten Fällen, aber es gibt auch immer Zeiten, zu denen eine Anpassung des Niveaus erwartet wird. Aktuell sieht die wirtschaftliche Lage in Europa ganz gut aus, denn die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Die EZB hat daher eigentlich keinen Grund die Leitzinsen künstlich niedrig zu halten und hatte bereits einen ersten Schritt nach oben getätigt. Am heutigen Donnerstag steht die nächste EZB-Zinsentscheidung an und Analysten erwarten eine weitere Anhebung der Zinsen.
Entscheidung über britische Geldmarktpolitik zum Traden nutzen
Wenn man das Britische Pfund (GBP) handeln will, dann wäre der Tag mit der Abstimmung über die britische Geldmarktpolitik eine gute Gelegenheit für Gewinne. Die MPC Meeting Minutes sind der ideale Anlass, um neue Trades zu planen, denn hier geht es um die Abstimmung über die Anhebung oder Senkung der Leitzinsen. Das Monetary Policy Committee (MPC) entscheidet in einer Abstimmung mit 9 Stimmen über den weiteren Verlauf der Leitzinsen und somit über die britische Geldmarktpolitik.