Trading
Forex Factory: Forum, Kalender und News
Für viele FX-Trader dürfte die Forex Factory eine bekannte Webseite sein. Aber gerade auch Neulingen im Forex-Bereich sollte die Forex Factory vorgestellt werden, denn dort gibt es jede Menge an guten Infos zum Forex-Trading. Der Inhalt der Internetseite bezieht sich auf die Informationssammlung weltweiter Börsendaten. Es wurde Wert auf eine übersichtliche Darstellung gelegt. Außerdem ist sie in Englisch gehalten, um die ganze Interessengruppe ansprechen zu können. Die Startseite ist in neun strikt voneinander abgegrenzte Übersichtsblöcke gefächert.
Was ist Social Trading?
Social Trading wird durch Online-Investoren durchgeführt, die sich auf Web 2.0 Anwendungen als Information verlassen. Es hat eine neue Art der Analyse von Finanzdaten eingeführt. Sie verlassen sich nicht mehr auf die Fundamentale und Technische Analyse, um ihre Entscheidungen zu treffen. Nun werden auch soziale Indikatoren mit einbezogen. In einem Sozialen Netzwerk werden dafür von allen Nutzern Feedbacks zu den Echtzeit-Daten abgegeben. Dieser Handel wird als Soziale Finanzanalyse bezeichnet und kurbelt den Markt an.
Spread Betting: Ein Differenzgeschäft mit Hebelwirkung
Spread Betting (in Deutschland auch als "E-Spreads" bekannt) wurde in Großbritannien erfunden und ist dort inzwischen zu einem der häufigsten privatgehandelten Finanzprodukten avanciert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Broker und Anleger diese sehr flexibel, je nach Risikobereitschaft, gestalten können. Wie auch die CFDs (Contract for Difference), gehören die Spread Bets zu der Gruppe der Differenzgeschäfte. Hierbei wird ein Handel mit Kursdifferenzen betrieben, ohne jedoch ein Halten der entsprechenden Wertpapiere oder Finanztitel erforderlich zu machen. Es ist möglich auf steigende und auf fallende Kurse zu setzen, sowie das Gewinn- und Verlustpotenzial mit Hilfe von Hebeln zu erhöhen.
Metatrader 4 vs. Metatrader 5
Metatrader ist eine Trading-Plattform, die von dem russischen Unternehmen MetaQuotes Software entwickelt wurde. Zu Beginn wurde sie primär von Hobby-Tradern verwendet, jedoch fand sie auch innerhalb von relativ kurzer Zeit große Beliebtheit bei Profi-Tradern. Gründe für diesen Erfolg gibt es viele: Einer ist die intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, schnell eine Kauf- oder Verkaufsorder aufzugeben. Zudem kann man Charts von verschiedenen Produkten, zum Beispiel EUR/USD, Dow Jones oder DAX, mit Hilfe einer großen Zahl von Indikatoren auf vielen Zeitebenen problemlos analysieren und gegenüberstellen.
Xetra: Die Handelsplattform der Deutschen Börse
Als Xetra (Exchange Electronic Trading) wird das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse bezeichnet. Der Zentralrechner der Xetra befindet sich in Frankfurt am Main und kann über Client-Rechner über das Internet oder auch Standleitungen erreicht werden. Das Xetra-System wurde durch die Deutsche Börse am 28. November des Jahres 1997 in Betrieb genommen, um den Handel zu optimieren. Die Vorteile der Xetra bestehen in geringeren Kosten bei der Transaktion, Gleichberechtigung, marktgerechteren Ausführungspreisen, der Anonymität der einzelnen Handelspartner und der Unabhängigkeit des Standorts. Gerade mit einer steigenden Marktaktivität wurde der Einsatz bei dem Handel über die Deutsche Börse immer sinnvoller, allerdings musste deshalb auch früh Wert auf Stabilität und Verfügbarkeit des Handelssystems Xetra gelegt werden.
Was ist ein Market-Maker?
Den Begriff eines Market-Makers kennt man vor allem aus dem Börsenhandel von Wertpapieren, doch auch im Devisenhandel gibt es Market-Maker. Im Wertpapierhandel ist ein Market-Maker ein professioneller Börsenhändler, dessen Aufgabe es ist, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Wertpapiere handelbar sind. Dies geschieht dadurch, dass der Market-Maker eine größere Menge an Wertpapieren zu einem etwas höheren Briefkurs, als es der aktuelle Börsenkurs des Wertpapiers tatsächlich ist, zum Verkauf anbietet. Gleichzeitig fragt der Market-Maker an, ob er diese Anzahl an Wertpapieren zu einem niedrigeren Geldkurs ankaufen kann. Der Gewinn des Market-Makers liegt in der Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs. Für einen Aktionär bietet der Market-Maker den Vorteil, dass sich immer ein Käufer beziehungsweise ein Verkäufer für ein bestimmtes Wertpapier findet, auch wenn die Marktlage gerade nicht entsprechend ist. Außerdem sind Market-Maker immer sehr vertrauenswürdig und solvent, was für den Aktionär eine gewisse Sicherheit bedeutet. Des Weiteren orientieren sich die Kurse eines Market-Makers an der aktuellen Marktlage und die Gegenseite muss nicht befürchten, mit der Transaktion einen Verlust zu erleiden.
Wesentliche Einflussfaktoren für den Devisenkurs von EUR/USD
Der wichtigste Einflussfaktor für die Entwicklung des Devisenkurses von EUR/USD ist die Psyche des Händlers. Dies hat sich wieder eindrucksvoll gezeigt, als Ende Oktober 2011 die Sitzung der Regierungschefs der Europäischen Union bevorstand. Aufgrund der Unsicherheit, ob die Entschuldung Griechenlands und damit die Rettung des Euro gelingen wird, war der Kurs des Euro in Richtung 1,37 gesunken. In den Stunden vor der Entscheidung genügte ein einziger Satz eines einzelnen Politikers, um den Kurs von EUR/USD in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Als am frühen Morgen nach der Sitzung bekannt wurde, dass Griechenland 50% seiner Bankverpflichtungen erlassen werden, explodierte der Kurs des EUR/USD im Laufe des Tages, ausgehend von einem Wert von 1,39 auf über 1,4230. Allein dieses politische Bekenntnis zur Rettung des Euro genügte, um die Anleger und Händler wieder zum Kauf des Euro zu bewegen.
Volatilität bei Aktien und Devisen
Die Volatilität bezeichnet die Schwankungsbreite von Kursen, nicht ihre Richtung. Kurse bewegen sich in Trends oder Trading-Ranges, also bestimmten Kurskorridoren. In beiden Fällen schwanken sie mehr oder weniger stark hin und her. Der Trader muss das beim Handeln berücksichtigen. Für den deutschen Leitindex DAX gibt es sogar einen eigenen Volatitilitätsindex, den VDAX. Dieser bezeichnet nicht die Richtung des Kurses, es wird lediglich angezeigt, um wie viel Prozent die tägliche, wöchentliche oder monatliche Schwankungsbreite ausfällt. Sie kann sehr gering sein, durchschnittlich oder auch sehr stark. Wenn Aktienkurse sehr stark schwanken, gehen Marktteilnehmer von einer großen Unsicherheit am Aktienmarkt aus. Der VDAX wird daher gelegentlich als "Angstindex" bezeichnet - je mehr die Kurse schwanken, desto verunsicherter, ergo ängstlicher, sind die Marktteilnehmer. Einige Trader verzichten auf das Handeln bei zu großer Volatilität, andere nutzen eben diese Schwankungen für das Handeln aus.
Was ist ein Rollover beim Trading?
Während noch bis vor einigen Jahren nur Banken untereinander Devisen handeln konnten, ist dies heutzutage auch für Privatpersonen möglich. Der Handel mit Devisen wird auch Forex oder Forex-Handel genannt und immer mehr Händler (Trader) nehmen an dem Devisenhandel teil. Mit Forex kann man schnell viel Geld verdienen, doch es gibt einige Punkte, die ein Trader unbedingt kennen und beachten sollte. Dazu gehört auch der sogenannte Rollover. Unter einem Rollover beim Trading versteht man die Zinsen, die ein Händler zahlen muss beziehungsweise die er erhält, wenn er eine Position über Nacht hält.
Trenderkennung mit dem MACD-Indikator
Um die Marktzyklen sowie das ständige Ineinandergreifen von Trend- und Oszillatorphasen zu analysieren und möglichst gewinnbringend zu nutzen, wurden in der Vergangenheit immer wieder neue und teils sehr komplexe Berechnungsmethoden angewandt, welche aber letztlich kaum einen nennenswerten Vorteil gegenüber althergebrachten Indikatormodellen aufweisen. Ein solcher Indikator der ersten Stunde ist der MACD. MACD bedeutet Moving Average Convergence Divergence, also ein Zusammen- und Auseinanderlaufen zweier separater Indikatorlinien, welche mittels gleitender Durchschnitte geglättet sind. Dabei handelt es sich um ein sehr simples, doch durchaus effektives Mittel, den Kursverlauf vorherzusagen bzw. abzuschätzen, wohin sich die Kurse entwickeln könnten.