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Euro im freien Fall

Vorläufig ist die Lösung der Griechenland-Krise verschoben und der Euro muss in der Folge herbe Verluste gegenüber den anderen Hauptwährungen hinnehmen. Im bisherigen Tagesverlauf erreichte der Kurs des Währungspaars EUR/USD bei 1,116 USD ein vorläufiges Tief. Damit notierte die Gemeinschaftswährung wieder auf dem Niedrigniveau vom 12. Juni, von den Gewinnen der vergangenen Tage ist nichts übriggeblieben. Vor dem Abstieg bewahrten die Gemeinschaftswährung selbst die überraschend optimistischen Zahlen aus der europäischen Privatwirtschaft nicht.
Euro zittert dem Ausgang der Griechenland-Krise entgegen

Nach einem markanten Wertanstieg zum Ende der vergangenen Woche drehte die europäische Gemeinschaftswährung an diesem Vormittag plötzlich in den Verlustbereich ab. Von einem Hoch bei 1,1403 USD ging es stetig abwärts bis zu einem Widerstand bei 1,1313 USD. Hinter dem Kurseinbruch steckt die anwachsende Nervosität der Anleger an den Devisenmärkten. Sie richten ihren Blick heute fest auf die Gespräche in Brüssel, die als letzte Chance auf eine Einigung im Schuldenstreit Griechenlands gelten. Im Falle eines Scheiterns droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit und in der Folge auch der Austritt aus dem Eurobund.
Dauerbrenner Griechenland begrenzt Euro-Gewinne

Sorgen über die Entwicklungen rund um die Krise Griechenlands halten die Märkte zum Ende der aktuellen Woche wieder in Atem. Nach ihrem fulminanten Kurssprung am gestrigen frühen Nachmittag musste sich die europäische Gemeinschaftswährung im Tagesverlauf auf ein Niveau bei 1,131 USD zurückziehen. Auch das Treffen der Finanzminister am Donnerstag konnte nicht zur Lösung des politischen Zwists zwischen der neuen griechischen Regierung und den internationalen Geldgebern beitragen. Frühzeitig, nach nur 1,5 Stunden, wurde die Sitzung abgebrochen.
Fed hält an Nullzinspolitik fest

Für die Zinsfalken innerhalb des FOMC-Ausschusses standen die Zeichen von vorneherein schlecht. Deshalb überrascht es auch nicht weiter, dass sich die Währungshüter der Federal Reserve Bank vorläufig dazu entschieden haben, ihre Niedrigzinspolitik fortzuführen. Bevor die Zinsen wieder ansteigen können, so die offizielle Stellungnahme der Zentralbank, müsse sich zunächst der Arbeitsmarkt weiter stabilisieren und die Inflationsrate in Richtung der angepeilten 2,0%-Marke rücken. Da die Entscheidung der Notenbank bereits vorauszusehen war, fiel die Reaktion an den Finanzmärkten eher zurückhaltend aus.
Fed-Zinssitzung im Fokus der Märkte

Spekulationen um einen möglichen Zeitpunkt für erste Zinserhöhungen durch die Federal Reserve Bank gehen in die nächste Runde. Die heutige Sitzung des Zinsausschusses der amerikanischen Notenbank markiert den Höhepunkt des Wirtschaftskalenders in dieser Woche. Anleger wie Analysten erhoffen sich von der obersten Währungshüterin Janet Yellen Hinweise auf die künftige Ausrichtung der US-amerikanischen Geldpolitik. Selbst kleinste Signale könnten in dieser Situation für Aufruhr an den Märkten und einen volatilen Ausschlag im Kurs des Greenbacks sorgen.
Pfund bleibt von Inflationsdaten unbeeindruckt

Neben der heutigen Veröffentlichung der britischen Inflationsdaten trieb den Kurs des Pfunds auch die wachsende Nervosität der Märkte ob der Griechenlandfrage um. Doch die britische Währung zeigte sich dieser Tage gut gegen Krisen dieser Art gerüstet. Am späteren Vormittag gelang ihr gar der Aufstieg gegenüber dem erstarkten US-Dollar - ein klarer Hinweis auf das übergeordnete Aufstiegspotenzial, das im Kurs des unter dem Spitznamen "Cable" bekannten Währungspaars steckt.
Athen lässt die Börsen zittern

Auch zu Beginn der aktuellen Woche lastet wieder einmal der politische Zwist zwischen Griechenland und seinen internationalen Geldgebern auf dem Kurs des Euros. Sowohl an den Aktienmärkten als auch im Devisenhandel reagierten die Anleger empfindlich auf die Meldungen, laut denen ein letzter Versuch der Einigung scheiterte. Gegenüber einer ganzen Reihe von Leitwährungen musste die europäische Gemeinschaftswährung deshalb Verluste hinnehmen. Nach einem kurzzeitigen Hoch am Freitag rutschte der Wechselkurs EUR/USD merklich ab und notierte bei 1,1209 USD.
Drama um Griechenland geht in die nächste Runde

Am Vormittag musste der Euro gegenüber dem US-Dollar Gewinne abgeben. Hinter der Korrekturbewegung steckten die zunehmenden Sorgen um eine mögliche Pleite Griechenlands. Für eine Zuspitzung des Schuldenstreits sorgten gestern die Vertreter des Internationalen Währungsfonds, die abrupt die Verhandlungen abbrachen. EUR/USD erreichte bei 1,1218 USD ein vorläufiges Sitzungstief, im Verlauf des Nachmittags jedoch erholte sich der Kurs und notierte bei 1,1224 USD.
Zinssenkung bringt Kiwi ins Straucheln

In der Nacht auf Donnerstag überraschte die neuseeländische Notenbank, die Reserve Bank of New Zealand, die Anleger an den Finanzmärkten mit einer Absenkung ihres Leitzinses um 25 Basispunkte auf 3,25%. Laut der Aussage des Vorsitzenden Graeme Wheeler reagierte die Bank mit diesem Schritt auf die niedrige Inflationsrate des Landes, welche sich in den vergangenen Monaten immer weiter von dem angepeilten Ziel bei 2% entfernte. Wheeler schloss weitere, zukünftige Zinssenkungen nicht aus, sollte sich nicht die gewünschte Auswirkung auf die Inflation zeigen.
Japans Notenbankchef sorgt für Trendwende

Bereits gestern verließ der Yen sein Rekordtief gegenüber dem US-Dollar und notierte zaghaft höher. Am heutigen Mittwoch verstärkte sich diese Entwicklung noch zusätzlich, der Greenback sackte gegenüber der japanischen Währung auf ein Zweiwochentief. Hintergrund sind die öffentlichen Bemerkungen des Vorsitzenden der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda. Dieser äußerte bestimmt, dass der Yen gegenüber seinem Konkurrenten aus den Vereinigten Staaten nicht weiter an Wert verlieren dürfe.