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Pfund im Abwind

Gegenüber der US-amerikanischen Konkurrenz musste sich das britische Pfund an diesem Dienstag auf ein Sitzungstief zurückziehen. Der Grund für diese Korrekturbewegung ist in der Veröffentlichung gemischter Wirtschaftszahlen zu suchen. Diese belegen zwar einen Anstieg der Industrieproduktion des Inselstaats, gleichzeitig jedoch soll die Fabrikproduktion geschrumpft sein. Zum heutigen Erfolg des Greenbacks trug außerdem wie bereits in den vergangenen Tagen die anhaltende Verunsicherung der Anleger hinsichtlich der Griechenland-Krise bei.
Euro mit Verlusten nach griechischem „Oxi“

Durch den überdeutlichen Ausgang des Referendums am Sonntag hat das griechische Volk seine Meinung Kund getan, zugleich aber für Bestürzung unter europäischen Politikern gesorgt. Entschlossener denn je stehen die Griechen hinter der Regierung von Alexis Tsipras und setzen sich gegen die geforderten Strukturreformen der Gläubiger zur Wehr. An den Finanzmärkten sorgte dieses deutliche "Nein" am Montag für Aufruhr: Im Tagesverlauf rutschte der Dax in die Minuszone, der Euro musste gegenüber dem Greenback einen Verlust von über einem Cent hinnehmen.
Dollaranstieg ausgebremst

Aufgrund des Nationalfeiertags in den Vereinigten Staaten gestaltet sich der Handel an den Devisenmärkten zum Ende der aktuellen Woche ausnehmend ruhig. Vorsichtig geben sich die Anleger, sie warten den Ausgang des griechischen Referendums am kommenden Sonntag ab. Seit der Bekanntgabe jüngster Daten vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt notierte der Dollar gegenüber den anderen Hauptwährungen durchgehend schwächer und konnte sich auch heute nicht erholen.
Arbeitsmarktdaten belasten den US-Dollar

Endlich bietet der Wirtschaftskalender einmal wieder ein Alternativprogramm zum anhaltenden Ringen und Bangen um die finanzielle Zukunft Griechenlands. Ohnehin sind alle weiteren politischen Verhandlungen auf die Zeit nach dem griechischen Referendum verlegt, bis Anfang der nächsten Woche sollte das Thema also keine größeren Schlagzeilen mehr produzieren. Im Fokus der Finanzmärkte stehen denn auch die neuesten Beschäftigungszahlen aus den Vereinigten Staaten.
Euro hält Druck nicht länger stand

Nach einigen Tagen fast schon stoisch anmutender Ruhe ließ sich der Euro doch noch eine Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen der Finanzkrise in Griechenland entlocken. Zur Wochenmitte rutschte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber den anderen Hauptwährungen leicht ab und notierte am Nachmittag bei 1,1088 USD. Auf diese Weise offenbart sich die wachsende Verunsicherung unter den Anlegern an den Devisenmärkten. Schließlich kommt Griechenland die wenig rühmliche Rolle als erstes Industrieland zu, das eine Zahlungsfrist an den Internationalen Währungsfonds verstreichen ließ.
Pfund notiert nach BIP-Zahlen stabil

Ein markanter Knick zierte am Vormittag den Kursverlauf von Cable, doch schon in den folgenden Stunden gelang es der britischen Währung, sich gegenüber dem US-Dollar zu stabilisieren. Sie verließ ihr Sitzungstief bei 1,5693 USD und pendelte sich erneut um den Wert bei 1,5729 USD ein. Durchmischte Konjunkturdaten aus Großbritannien verhindern derzeit größere volatile Ausschläge des Kurses in beide Richtungen. Indes blieb die Nachfrage nach dem Greenback ungebrochen hoch: Die Amerikanische Währung gewinnt in diesen Tagen der Unsicherheit ob der griechischen Schuldenkrise Bedeutung als taditionell sichere Safe-Haven-Währung.
Der Euro bleibt eisern

Seit dem wenig erfreulichen Ausgang der Gespräche in Brüssel an diesem Wochenende scheint die Pleite des griechischen Staats endgültig besiegelt. Eine Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms lehnte die Eurogruppe kategorisch ab, Finanzminister Schäuble sieht kaum Chancen auf eine Einigung. Am heutigen Montag blieben in Griechenland die Banken geschlossen, zeitnah sollen Kapitalkontrollen installiert werden. Trotz all dieser Widrigkeiten hält sich der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung auf gleichbleibendem Niveau, von einer Panik ist an den Devisenmärkten zum Wochenbeginn nichts zu spüren.
Euro hält sich vor Griechenland-Entscheid stabil

Aufgrund des recht dünnen Wirtschaftskalenders zum Ende dieser woche verbleibt das Thema Griechenland unangefochten im Fokus der Anleger. Aus den tagesaktuellen Nachrichten lässt sich zum Thema nur wenig Hoffnungsvolles entnehmen: Uneinigkeit herrscht unter den Schuldnern und Institutionen, stoische Beharrlichkeit auf den Seiten Athens. Gemischt mit den entnervten Äußerungen europäischer Politiker veranlassen sie zahlreiche Anleger dazu, dem Euro den Rücken zu kehren. Doch noch geben die Märkte Griechenland und die Gemeinschaftswährung nicht auf, leiser Optimismus trägt den Kurs des Euros. Dieser bewegte sich denn auch in den vergangenen Tagen seitwärts und nicht etwa abwärts.
Franken nach SNB-Kommentar in der Defensive

Zum wiederholten Mal betonte der Chef der Schweizer Nationalbank Thomas Jordan, dass der Franken überbewertet sei. Zugleich kündigte er an, dass seine Bank auch künftig in die Devisenmärkte eingreifen werde, um die Währung gezielt zu schwächen. Zu Jahresbeginn erst verabschiedeten sich die Schweizer von ihrem Euro-Mindestkurs, der den Franken an den Wert des Euros koppelte. In der Folge gewann der Franken gegenüber dem Euro massiv an Wert. Heute zeigte das Downtalking zunächst einmal Wirkung, USD/CHF stieg auf 0,9389 CHF, EUR/CHF auf 1,0511 CHF.
Pfund vor US-BIP-Zahlen mit Gewinnen

Zur Wochenmitte stieg das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar an, während die Nachfrage nach der amerikanischen Währung im Vorfeld der Veröffentlichung von BIP-Daten aus den Vereinigten Staaten nachließ. Nach einer Reihe von durchwachsenen Wirtschaftsmeldungen blieb die Stimmung der Anleger hinsichtlich der konjunkturellen Erholung Amerikas angespannt. Am Vormittag erreichte das Währungspaar GBP/USD mit dem Spitznamen Cable bei 1,5803 USD ein Sitzungshoch, inzwischen handelte das Pfund wieder etwas niedriger bei 1,5745 USD.