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Geschrieben von forextotal am 8. Mai 2018

US-Dollar erobert neue Höchststände

Während der Kurs des US-Dollars zum Beginn der neuen Handelswoche neue Jahreshochs für sich erobert, begibt sich die europäische Gemeinschaftswährung auf Talfahrt. Experten begründen die akute Schwäche des Euros mit der unsicheren politischen Lage in Italien.

Spekulation auf dritten Zinsschritt

Wahre Höhenflüge vollführt die amerikanische Landeswährung gegenüber einem ganzen Korb anderer Hauptwährungen. Der US-Dollar-Index erreichte am Morgen einen Stand von 92,89 und damit sein höchstes Niveau seit Jahresbeginn.

Steigende US-amerikanische Anleiherenditen sowie eine solide wirtschaftliche Entwicklung lassen die Anleger an den Devisenmärkten auf neue Zinsschritte durch die Federal Reserve Bank hoffen. Die amerikanische Zentralbank hatte bereits zwei Zinsschritte für dieses Jahr angekündigt. Doch die optimistischen Zahlen veranlassen Investoren auf dreimaliges Drehen an der Zinsschraube zu spekulieren.

Italienische Politik lastet auf Euro

Weniger rosig fiel der Wochenstart für die europäische Gemeinschaftswährung aus. Die Anleger reagieren auf drohende politische Unsicherheit in Italien. Dort kam nach den letzten Wahlen keine neue Regierung zustande, jetzt drohen Neuwahlen. Eine von Staatspräsident Sergio Mattarella vorgeschlagene Übergangsregierung wird von den populistischen und rechtsextremen Parteien abgelehnt. Sie spekulieren auf Zugewinne bei Neuwahlen.

Der Handel reagiert auf die politische Situation mit großer Verunsicherung. Für einen Stimmungsumschwung konnten selbst die jüngsten Zahlen aus der deutschen Industrieproduktion sorgen. Diese sind im März deutlich angestiegen und zerstreuten damit die Sorgen um die zuletzt eher enttäuschenden Zahlen.

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