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Geschrieben von forextotal am 23. Januar 2018

Übergangshaushalt stützt US-Dollar

Voll purem Optimismus strahlt der jüngste ZEW-Konjunkturindex. Der allerdings konnte den Euro heute kaum stützen - es ging leicht abwärts. Der Fokus der Märkte liegt auf auf den politischen Verwicklungen in den USA. Der dortige Stop des Government Shutdowns hat der Greenback genannten Währung zu einem leichten Aufschwung verholfen.

ZEW-Index überrascht Analysten

Um ganze 3,0 Zähler kletterte der ZEW-Index im Monat Januar aufwärts. Das bedeutet: Der Wirtschaft in Deutschland ging es so gut wie nie und sie schätzt auch die kommenden sechs Monate optimistisch ein. Mit einem so deutlichen Anstieg hatten Experten im Vorfeld nicht gerechnet, sie prognostizierten lediglich 17,7 Punkte für den Januar.

Was steckt hinter dem hiesigen Wirtschaftserfolg? Nach Meinung der befragten Analysten in erster Linie die ausgesprochen gute Konsumstimmung der Privatleute. Diese dürfte in den nächsten Monaten ihrer Einschätzung nach sogar noch ansteigen.

US-Dollar-Kurs hadert mit Haushaltsstreit

Den Kurs des Euros indes ließ die Nachricht des ZEW-Index heute weitgehend kalt. Zu viel Aufmerksamkeit nimmt das Geschehen rund um den Government Shutdown in den USA ein. Da sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Haushalt einigen konnten, wurden vorübergehend Behörden geschlossen und Regierungsangestellte in den unbezahlten Urlaub geschickt.

Durch die Verabschiedung eines Übergangshaushalt wurde der Regierungsstillstand inzwischen aufgehoben. Doch eine Einigung zwischen den beiden zerstrittenen Parteien ist noch nicht herbeigeführt - der sachte Aufschwung im Kurs des Greenbacks könnte also von kurzer Dauer sein.

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