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Geschrieben von forextotal am 23. November 2015

PMI-Index bremst Euro-Sturzflug

Europa und der Euro

Wichtigster Eintrag auf dem heutigen Wirtschaftskalender war die Veröffentlichung des europäischen Einkaufsmanagerindex. Nur diesen optimistischen Zahlen war es im Tagesverlauf zu verdanken, dass der Tiefflug der gesamteuropäischen Währung etwas ausgebremst werden konnte. In der Nacht zum Montag erreichte der Wechselkurs des Währungspaars EUR/USD bei 1,0608 USD ein vorläufiges Tagestief.

Europas Wirtschaft im Aufschwung

Grundsolide Zahlen aus der Privatwirtschaft der europäischen Länder sorgten für einen kleinen Stimmungsaufheller an den Märkten. In diesem Monat erreichte das wirtschaftliche Wachstum das höchste Niveau seit Mai des Jahres 2011. Entsprechend stieg der allgemeine Einkaufsmanagerindex von seinem Oktoberwert bei 53,9 auf 54,4 im November an. Die deutsche Privatwirtschaft freute sich außerdem über ihr größtes Wachstumsplus der vergangenen drei Monate.

Druck auf Euro bleibt bestehen

Auch wenn positive Meldungen wie diese sich im Kurs des Euros als kleiner Aufschwung niederschlagen, sind sie nur von sehr temporärer Natur. Zu groß wiegt noch immer die Last, die von der geldpolitischen Ausrichtung der Europäischen Zentralbank ausgeht. Mario Draghi ließ in seinen jüngsten öffentlichen Äußerungen keinen Zweifel daran, dass die Währungshüter zu neuen Lockerungsmaßnahmen bereit sind, um die Inflation in den Euroländern anzukurbeln.

Beinahe noch stärker aber wiegt die übermächtige Stärke des US-Dollars, befeuert vom festen Glauben der Devisenhändler an erste Zinsschritte der Federal Reserve Bank im Dezember. Die Märkte setzen weiterhin auf einen ansteigenden Dollar-Kurs, an diesem Montag erreichte der US-Dollar-Index mit 99,89 gegenüber den anderen Hauptwährungen ein neues Siebenmonatshoch.

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