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Geschrieben von forextotal am 24. Oktober 2019

Ist das Geheimnis um Satoshi Nakamoto gelüftet?

Satoshi Nakamoto, der Erfinder von Bitcoin, ist durch die digitale Währung zum Multimilliardär geworden. Bis heute ist nicht bekannt, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Viele Hinweise deuten auf den Computerwissenschaftler Nick Szabo hin, welcher das aber abstreitet. Es gibt aber ein paar Fakten, die das Geheimnis um Satoshi Nakamoto lösen könnten.

Der Erfinder von Bitcoin

Im Oktober 2008 veröffentlichte Satoshi Nakamoto ein "Whitepaper" mit den Grundlagen zu Bitcoin und im Januar 2009 implementiert er die erste Windows Version von Bitcoin Core. Satoshi Nakamoto soll 980.000 Bitcoins besitzen, was einem Vermögen von mehreren Milliarden Euro entspricht. Doch seine wahre Identität hält Nakamoto bis heute geheim. Mehrere Personen werden mit dem Pseudonym in Verbindung gebracht: Der Programmierer Craig Wright, der Kryptograph Hal Finney, und auch ein japanischer Physiker, der aber wohl nur zufällig den gleichen Namen trägt wie das Pseudonym.

Doch bis auf den Programmierer Craig Wright streiten alle ab, Satoshi Nakamoto zu sein. Ein weiterer Name, der immer wieder von Experten auf dem Gebiet genannt wird: Nick Szabo. Ist er das Genie hinter Bitcoin und der Blockchain-Technologie?

Viele Punkte deuten auf Nick Szabo hin

Ein Auszug aus der Liste von Indizien dafür, dass Nick Szabo der Bitcoin Erfinder ist:

  1. Bereits 1996 entwickelt er digitale "Smart Contracts" und 1998 ein Modell für eine digitale Währung (Bit Gold), die auf Kryptographie basiert.
  2. Sein Bit-Gold-Blog-Beitrag aus dem Jahr 2005 (Screenshot) wurde später auf den Dezember 2008 umdatiert, ebenso wie der Beitrag über Bit Gold Markets der eigentlich bereits im April 2008 (Screenshot) veröffentlicht wurde. Das Bitcoin Whitepaper von Satoshi Nakamoto wurde am 31. Oktober 2008 veröffentlicht - also eigentlich nach den Artikeln von Szabo. Dieser hat dann nachträglich das Datum auf den Dezember umgestellt, so dass seine "Idee" erst im Nachgang ganz beiläufig erscheint.
  3. Das "Whitepaper" zu Bitcoin hat eine "große Anzahl von linguistischen Ähnlichkeiten" mit Szabos Schriften. Zu diesem Schluss kommt 2014 eine Gruppe angehender Sprachwissenschaftler.
  4. Obwohl das "Whitepaper" zu Bitcoin mehr oder weniger auf seinen Ideen beruht, äußert sich Nick Szabo nicht zu dieser Veröffentlichung.
  5. Der Softwareentwickler Hal Finney hat nachweislich an der ersten Bitcoin-Implementierung mitgearbeitet und die erste Bitcoin-Transaktion empfangen. Eben dieser Hal Finney wird auch bereits 2005 im Blog-Beitrag von Nick Szabo erwähnt. Beide kannten sich schon länger, da sie bereits seit Anfang der 90er der Gruppe Cypherpunks angehörten.
  6. In einer E-Mail an Hal Finney schreibt Satoshi Nakamoto, dass seine Initialen "NS" in einem Bitcoin-Key enthalten sind. Nick Szabo würde also passen. Zudem gibt es auch keine E-Mails zwischen Nick Szabo und Satoshi Nakamoto, was natürlich einen Sinn ergeben würde, weil er sich nicht selbst schreiben würde.

Das Rätselraten geht weiter

Doch Nick Szabo hat wiederholt dementiert, dass er Satoshi Nakamoto ist. Vielleicht ist er es tatsächlich nicht oder er möchte der damit verbundenen Aufmerksamkeit aus dem Weg gehen. Es wird also noch dauern, bis es Gewissheit darüber gibt, wer der Erfinder der wichtigsten Kryptowährung ist.

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