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Geschrieben von forextotal am 8. Februar 2011
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Frühwarnsystem für Euro-Länder mit Finanzproblemen

Europa und der EuroEZB-Chef Jean-Claude Trichet hat am Montag vor dem Europäischen Parlament in Brüssel gesprochen. Genauer gesagt vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung. In der Rede ging es um den Europäischen Rat für Systemrisiken (ESRB), der im neuen Jahr geschaffen wurde, und im Falle von Finanzproblemen innerhalb eines EU-Staats, diese auch öffentlich machen soll, insofern die Probleme eine Bedrohung für das gesamte Finanzsystem der EU darstellen. Trichet ist neben seiner Funktion als Chef der Europäischen Zentralbank auch Leiter des Europäischen Rats für Systemrisiken.

Der Rat selbst hat allerdings keine gesonderte Macht und kann keine direkten Sanktionen verhängen. Er ist lediglich als Frühwarnsystem zu sehen und kann allenfalls dem Europäischen Parlament verschiedene Handlungsempfehlungen vorschlagen.

Im weiteren Verlauf wurde noch eine Diskussion über die Umschuldung der von der Krise betroffenen Euro-Länder wie Griechenland oder Portugal geführt. Trichet sagte in diesem Zusammenhang, dass die Sanierungsprogramme von EU und IWF wie geplant laufen würden. Dass die Schulden ganz oder teilweise erlassen werden, sei darin nicht vorgesehen.

Der Markt reagierte durchaus positiv auf die Aussagen des EZB-Chefs. Der Kurs von EUR/USD zog im Verlauf des gestrigen Nachmittags und auch am heutigen Dienstag entsprechend an und befindet sich nun wieder auf dem Niveau vom letzten Freitagmorgen.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Und befolgen Sie immer die wichtigsten Schritte beim Trading - egal ob bei Aktien, Kryptos oder klassischen Währungen.

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