Trading
Grundlagen der Technischen Analyse
Die Technische Analyse gehört für einen erfolgreichen Trader zum Handwerkszeug. Aber gerade Einsteiger und Anfänger wissen erst mal nicht, wo man ansetzen soll und wie man bei der Chartanalyse genau vorgeht. Darum habe ich einen kleinen Videobeitrag erstellt, in dem kurz und knapp der Ansatz über Trendlinien innerhalb eines Candlestick Charts erläutert wird. Der betrachtete Ausschnitt ist tagesaktuell und kein geschönigtes Beispiel.
Bei wie viel Prozent sollte der Stop-Loss gesetzt werden?
Der Stop-Loss ist für jede Trading-Position unerlässlich, mit ihm begrenzt kann ein Verlust begrenzt und das Trading langfristig planbar gemacht werden. Allerdings ist es nicht immer ganz leicht, den richtigen Stop-Loss zu finden, und viele Trader - vor allem auch Einsteiger - fragen sich, wo der ideale Stop-Loss gesetzt werden sollte. Ein Stop-Loss sollte möglichst prozentual gesetzt werden, denn es lässt sich nicht pauschal sagen, dass eine Verlustbegrenzung immer genau bei X Pips liegen sollte. Eine beispielhafter Richtwert für den maximalen Verlust für einen Trade wäre ein Prozentsatz Y (z.B. 1%) des zur Verfügung stehenden Kapitals. Eine solche Begrenzung minimiert das Risiko eines Drawdowns deutlich und beugt einem Totalverlust vor.
Oszillatoren beim Trading
Oszillatoren gehören zu einer bestimmten Gruppe von Indikatoren, die innerhalb der Technischen Analyse eingesetzt werden, wenn definierte Trends nicht zu erkennen sind. Ihren Namen haben sie vom Oszillieren um eine Linie oder innerhalb einer Range. Sie gehören zur Gruppe der Leading-Indikatoren, das heißt, sie "führen" den Trader, im Gegensatz zu den Lagging-Indikatoren, die bereits geschehene Veränderungen ausmessen und eher der Analyse dienen.
MIT Media Lab untersucht Einfluss von Social Networks beim Trading
Der Forex-Broker eToro unterstützt eine Studie zum Social Trading, welche vom Media Lab des MIT (Massachusetts Institute of Technology) durchgeführt wird. Diese Studie wurde auf dem Workshop on Information in Networks der Business School NYU Stern in New York vorgestellt. Bei der NYU-Veranstaltung hat Dr. Yaniv Altshuler beschrieben, wie Social Trading die virale Verbreitung von wichtigen Handelsinformationen unterstützen kann. Das Social Network fungiere laut Dr. Altshuler als ein Filter, der nur die Verbreitung von wirklich hochwertigen Informationen zulässt.
Was sind Momentum-Indikatoren?
Für ein erfolgreiches Spekulieren an der Börse oder auch auf dem Gebiet der Währungen (Forex) ist es notwendig, die Bewegungen des Marktes zu analysieren und aus den gewonnenen Erkenntnissen verschiedene Rückschlüssen abzuleiten, wohin die zukünftige Kursentwicklung gehen wird. In diese Richtung wird dann investiert. Zu diesem Zweck stehen einem Trader verschiedene Methoden zu Verfügung, welche je nach individuellen Gegebenheiten zusammengestellt und angepasst werden müssen. Indikatoren und neuronale Netze bilden dabei das Zaumzeug des Spekulanten, mit welchem derartige Einschätzungen überhaupt erst möglich werden.
Leading- und Lagging-Indikatoren
Die Einteilung der Indikatoren innerhalb der Chartanalyse in Leading- und Lagging-Indikatoren beschreibt zwei grundsätzliche Funktionen von Indikatoren: das Führen (Lead) und die verzögerte Beschreibung (Lag). Es stellen sich dem Trader hierbei zwei Fragen: Erstens soll er nicht nur die Leading-Indikatoren verwenden? Man möchte doch eine Entwicklung erkennen, wenn sie gerade beginnt. Zweitens möchte er die Begrifflichkeit von Lagging verstehen, die Etymologie (Wortherkunft). Denn genauso gut könnten die Laggings doch "Followings" heißen, wo sie doch (anscheinend) den Geschehnissen immer folgen? Ganz so einfach ist es leider nicht.
Fibonacci beim Trading
Die Fibonacci-Zahlen stammen von Leonardo da Pisa, genannt Fibonacci, einem Rechenmeister aus Pisa, der feststellte, dass viele, wenn nicht sogar alle, Vorgänge in der Natur den Gesetzen der Fibonacci-Reihe folgen. Leonardo da Pisa war ein echtes Mathegenie, viele seiner Erkenntnisse, die auch fernöstliche und antike Lehren einbezogen, wurden noch Jahrhunderte später nicht richtig verstanden. Heute gilt das Meiste als gesichert und auch im Bereich des Forex-Handels haben die Fibonacci-Zahlen eine Bedeutung.
Einfache Forex Strategien
Um einfache Forex-Strategien zu entwerfen und anzuwenden, sollte sich ein Trader klarmachen, dass es sich beim Forex-Markt um den liquidesten Markt der Welt mit (meist) der größten Volatilität handelt. Indizes bewegen sich bisweilen ähnlich volatil, das heißt schwanken stark, bei Rohstoffen kommt dies seltener vor, bei Aktien und Anleihen ist es die Ausnahme. Um in diesem Markt bestehen zu können, ist es notwendig sich einer durchdachten Strategie zu bedienen.
Unterschied zwischen Spot- und Terminmarkt
Der Spotmarkt ist der Handelsort, an dem Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen und die abgeschlossenen Geschäfte innerhalb von zwei Tagen von beiden Seiten erfüllt werden. Gehandelt werden dabei vertretbare Sachen, das heißt laut § 91 BGB "bewegliche Sachen, die im Verkehr nach Zahl, Maß oder Gewicht bestimmt zu werden pflegen." Dies können zum Beispiel Aktien, Devisen, Strom oder Rohstoffe sein. Es handelt sich dabei immer um standardisierte Produkte, so wurde beispielsweise der Ölhandel im großer Stil erst möglich, nachdem eine bestimmte Qualität garantiert wurde. John D. Rockefellers Firma "Standard Oil Company" erhielt ihren Namen von dieser Öl-Normierung. Auch der Name Spotmarkt kommt aus dem Ölhandel, so wurde der Handelsort für Rohöl und Ölprodukte bezeichnet. Namensgebend war der Handel "on the spot", was in der Übersetzung "sofort" bedeutet.
Trading-Software: Metatrader
Die Handelsplattform Metatrader, inzwischen in der Version Metatrader 4 und 5 verfügbar, wird von einigen Brokern kostenlos zur Verfügung gestellt, ein durchaus nicht selbstverständlicher Service (Plattformen anderer Anbieter kosten oft um 1.000 Euro jährlich und auch deutlich mehr). Die Software ermöglicht das Trading des gesamten Forex-Bereichs (Devisen), des Weiteren von Indizes, Rohstoffen und Zinsmärkten. Der Metatrader wird von der MetaQuotes Software Corp. entwickelt.