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Die Woche startet mit einem erstarkten Yen
Enttäuschende Zahlen des produzierenden Gewerbes in China führten zu einer erhöhten Nachfrage nach sicheren Anlagen und damit zu einer Stärkung der japanischen Währung Yen. Die US-amerikanische Währung zeigt sich dagegen auch diese Woche wieder von dem eskalierenden Ukraine-Konflikt belastet.
US-Dollar nach dem Arbeitsmarktbericht weiterhin stabil
Am Freitag konnte sich der Greenback gegenüber anderen wichtigen Währungen durchsetzen und seine Kurse weitgehend konstant halten. Da die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen im Laufe des Feitags einen positiven Schub für den Dollar brachte, sackte der Kurs vom Währungspaar EUR/USD zeitweise auf 1,3812. Der Kurs konnte sich jedoch bis zum Schluss wieder auf 1,3870 erholen.
GBP/USD verzeichnet weiteren Rekordstand
Die Veröffentlichung neuester Wirtschaftszahlen aus Großbritannien beflügelt den Kurs des Pfund Sterlings am 1. Mai zu einem neuen Höchststand gegenüber dem Dollar. Ein überraschend schwaches amerikanisches BIP setzt den US-Dollar zusätzlich unter Druck, er konnte seinen Wert gegenüber wichtigen Währungen nicht halten.
Euro: Kurseinbruch nach Veröffentlichung deutscher Inflationsdaten
Nachdem sich der Euro-Kurs gegenüber dem US-Dollar in den letzten Wochen kaum bewegt hat, gab es in der letzten Woche einen ordentlichen Schwung in dem Währungswettstreit. Am letzten Dienstag stieg die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar auf ein Zweiwochenhoch. Wenige Stunden später, mit der Veröffentlichung der deutschen Inflationszahlen, erlitt der Euro einen Einbruch.
Großbritannien ist der neue Stern am Devisenmarkt
Gute Nachrichten und kein Ende: Aktuell führt die Presse den Inselstaat Großbritannien als Synonym für wirtschaftlichen Aufschwung und konjunkturelle Erholung. Tatsächlich konnten die soliden Fundamentaldaten aus der britischen Wirtschaft die Landeswährung Pfund in den letzten zwölf Monaten stark aufwerten.
Erneut enttäuschender Wochenstart für US-Dollar
Die stete Abwärtsspirale der US-amerikanischen Währung scheint auch diese Woche wieder eine Fortsetzung zu finden. Der Dollar verliert gegenüber anderen wichtigen Währungen an Wert. Eindeutige Gewinner dieses Kurstrends sind weiterhin Euro und Sterling, die beiden Europäer konnten ihre Gewinne der letzten Woche noch vergrößern.
Yen notiert weiterhin schwach
Die japanische Währung hat eine schwierige Woche hinter sich. Bereits am letzten Montag begann eine Abwärtsspirale, nachdem bekannt wurde, dass Japans Handelsdefizit im März auf 1,45 Mrd. Yen angestiegen ist. Hinzu kamen am Freitag Inflationszahlen, die weit hinter den Erwartungen zurückblieben und den Kurs des Yen noch weiter gehemmt haben.
Euro-Kurs nach Draghi-Rede weitgehend unverändert
Im Vorfeld der Rede des Präsidenten der Europäischen Zentralbank am Donnerstag blieb der Kurs des Euros gegenüber dem US-Dollar relativ unberührt. Nach der Asien-Session heute morgen wurde das Währungspaar EUR/USD mit 1,3824 gehandelt und blieb damit etwas hinter dem Hoch der Vortagessitzung von 1,3837 zurück. Die Rede Draghis hatte zu einer kurzzeitigen Schwächung des Kurses geführt, zuletzt war der Euro aber wieder 1,3826 USD wert.
US-Dollar gegenüber Chinesischem Yuan auf 14-Monatshoch
Am Dienstag setzte die Chinesische Notenbank PBOC den offiziellen Referenzsatz der chinesischen Währung Yuan zum dritten Mal in Folge herab. Daraufhin stieg der US-Dollar gegenüber dem Yuan auf den höchsten Stand seit 14 Monaten. Der PBOC widerfährt aufgrund dieser Praktik massive Kritik von Handelspartnern und dem US-Handelsministerium.
Schwacher Dollar nach den Osterfeiertagen
Auch diese Woche beginnt mit einem eher unspektakulären Rennen zwischen US-Dollar und der europäischen Gemeinschaftswährung Euro. Dieser Umstand mag dem erst langsam anlaufenden Handel nach dem langen Osterwochenende geschuldet sein. Aller Versuche einiger EZB-Angehöriger zum Trotz pendelt sich der Euro wie bereits im Laufe der letzten Woche im Bereich von 1,38 USD ein.