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Rückläufige Teuerungsrate erhöht Druck auf EZB

Auch am heutigen Dienstag können sichere Währungen wie der US-Dollar von der unsteten Stimmung am Markt profitieren. Die Anleger halten sich vor der wichtigen Strategiesitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag zurück. Von dieser werden wichtige Signale für die weitere Entwicklung des Euros ausgehen, die Spekulationen drehen sich um bevorstehende geldpolitische Lockerungen seitens der Notenbank.
US-Dollar profitiert von unentschlossener Marktstimmung

Im Vorfeld der monatlichen Strategiesitzung der Europäischen Zentralbank ging es am Montag an den Märkten eher gemächlich zu, die Anleger hielten sich zurück. Profiteur des ruhigen Handels war der US-Dollar, der gegenüber wichtigen Währungen Gewinne erzielte. Die Stimmung der Investoren gegenüber dem Greenback war dennoch eher mäßig, nachdem Zahlen für April einen Rückgang der Verbraucherausgaben in den USA um 0,1% belegten. Gegenüber dem Yen stieg der Dollar auf 102,4, gegenüber dem Schweizer Franken auf 0,8980. Gleichzeitig sackte AUD/USD auf 0,9255 ab, NZD/USD auf 0,8467.
Geschrumpftes US-BIP lässt Dollar-Kurs erneut einbrechen

Es war eine Woche voller Hochs und Tiefs für den Greenback, zu ihrem Ende musste der Kurs doch wieder herbe Verluste hinnehmen. Der Dollar notierte am Freitag gegenüber wichtigen Währungen schwächer, nachdem das Büro für Wirtschaftsanalysen einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 1,0% meldete. Die vorläufigen Zahlen wiesen noch ein Wachstum von 0,1% auf.
US-Wirtschaftsdaten verschaffen Dollar-Kurs neuen Aufschwung

Nach dem gestrigen Feiertag kann der US-Dollar deutliche Gewinne gegenüber Euro und Pfund erzielen. Am Dienstag veröffentlichte Daten des US-Handelsministeriums stärken den Kurs des Greenbacks, sie belegen einen unerwarteten Anstieg der Auftragszahlen für langlebige Güter im April. Daneben meldet das Conference Board, dass das Verbrauchervertrauen in den USA in diesem Monat wie von Analysten erwartet zugenommen hat.
Dollar notiert im schwachen Handel niedriger

Aufgrund des Volkstrauertags Memorial Day in den USA und eines gesetzlichen Feiertags in Großbritannien blieben die Handelsumsätze heute eher gering. Im ruhigen Handelsverlauf verlor der US-Dollar gegenüber wichtigen Währungen an Wert, der US-Dollar-Index rutschte auf 80,31 ab.
Euro hält sich gegenüber Dollar auf Dreimonatstief

Am Montag notiert der Euro weiterhin nahe seinem Dreimonatstief von 1,3615 USD. Nachdem der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, erneut vor einem deflationären Kreislauf in der Eurozone warnte, rechnen die Marktteilnehmer weiterhin mit einer gelockerten Geldpolitik ab kommender Woche. Schon am Freitag war der Euro gegenüber dem US-Dollar auf ein Dreimonatstief gefallen, gegenüber dem britischen Pfund notierte er gar bei einem 17-Monatstief.
Anleger zeigen sich von EU-Wirtschaftsdaten enttäuscht

Während sich der Euro-Kurs gegenüber dem Dollar direkt nach Bekanntgabe der EU-Einkaufsmanagerindizes am Donnerstag stabilisieren konnte, lasten die schwachen Zahlen am Freitag schwer auf der Gemeinschaftswährung. Die Anleger zeigen sich insbesondere von der niedrigen Wachstumsrate des verarbeitenden Gewerbes enttäuscht. Optimistische Daten aus den USA unterstützen dagegen den Wert des Greenbacks.
EU-Wirtschaftsdaten stützen Euro-Kurs

Mit der Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes an diesem Morgen stabilisierte sich der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar. Bislang gelang es dem Euro jedoch nicht, die 1,37er-Marke wieder zu durchbrechen. Die Zahlen belegen eine anhaltende Erholung des Privatsektors, insbesondere der Dienstleistungssektor verzeichnet eine herausragende Wachstumsrate.
US-Dollar gegenüber Yen weiterhin auf Dreieinhalbmonatstief

Seit Wochenbeginn handelt der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen mit den niedrigsten Werten innerhalb der letzten dreieinhalb Monate. Am Montag erreichte der Kurs mit 101,9 den schwächsten Stand seit 5. Februar. Zuletzt konnte der Dollar wieder leichte Gewinne verzeichnen und notierte bei 101,19.
Großbritanniens Inflationsrate steigt stärker als erwartet

Laut dem britischen Statistikamt stieg die jährliche Teuerungsrate im Vereinigten Königreich von 1,6% im März auf 1,8% im April. Damit liegt die Preissteigerung noch über den von Analysten erwarteten 1,7%. In Folge der Bekanntgabe stieg das Pfund gegenüber dem Euro auf ein 16-Monatshoch und konnte auch gegenüber dem Dollar Gewinne machen.