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Geschrieben von forextotal am 22. Mai 2014

EU-Wirtschaftsdaten stützen Euro-Kurs

Europa und der Euro

Mit der Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes an diesem Morgen stabilisierte sich der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar. Bislang gelang es dem Euro jedoch nicht, die 1,37er-Marke wieder zu durchbrechen. Die Zahlen belegen eine anhaltende Erholung des Privatsektors, insbesondere der Dienstleistungssektor verzeichnet eine herausragende Wachstumsrate.

Dienstleistungssektor auf dem Vormarsch

Nachdem das Währungspaar früher am Tag mit 1,3654 USD handelte, kletterte der Wert des Euro nach Veröffentlichung der Wirtschaftszahlen auf 1,3677. Zwar verzeichnet das verarbeitende Gewerbe der Eurozone im Mai die niedrigste Wachstumsrate seit sechs Monaten, doch das Wachstum des Dienstleistungssektors befindet sich auf einem Dreijahreshoch.

Laut den vorgelegten Zahlen der Marktforschungsgruppe Markit fiel der Flash-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe von 53,4 auf 52,3, die Erwartungen lagen bei 53,2. Dagegen konnte der Dienstleistungssektor die Analysten zufrieden stellen, dessen PMI stieg überraschend hoch von 53,1 auf 53,5. Seit beinahe einem Jahr nimmt die Produktionsleistung des Sektors zu, die Anzahl neuer Aufträge erreichte ein Dreijahreshoch und die Beschäftigungszahlen nahmen seit September 2011 nicht mehr so stark zu.

Fed prognostiziert wirtschaftliche Erholung

Das am Mittwoch vorgelegte Sitzungsprotokoll der Federal Reserve Bank setzt positive Signale für den US-Dollar. So sieht die Bank die US-Wirtschaft im Prozess einer langsamen, aber stetigen Erholung. Zusätzlich erholen sich die US-Staatsanleihen von ihrem vorangegangenen Verlusten und stützen den Wert des Dollars. Die amerikanische Notenbank gab auch bekannt, dass sie plane, die Niedrigzinssätze auch nach Auslaufen ihres Vermögenswerte-Kaufprogramms beizubehalten.

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