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China verfehlt Inflationsprognosen

Auf der heutigen Wirtschaftsagenda stand die Veröffentlichung der neusten Inflationsdaten aus China. Diese sorgte an den Finanzmärkten für einige Überraschung und ließ die Anleger aufhorchen: Denn die Verbraucherpreise stiegen weit weniger stark an, als es von Analysten im Vorfeld erwartet wurde. Diese Nachricht schürt die Sorge der Märkte vor einer schwindenden Dynamik des Wirtschaftsriesen.
US-Arbeitsmarktzahlen deuten auf erfolgreiches zweites Quartal

Nach einer turbulenten letzten Woche kann sich der Kurs des US-Dollars an diesem Montag wieder etwas stabilisieren. Lediglich der Euro strebt Gewinne gegenüber der amerikanischen Währung an und notierte nach seinem furiosen Einbruch Ende der vergangenen Woche höher. Diese Entwicklung lässt sich durch die Gewinnmitnahme der Anleger nach der Dollar-Ralley erklären. Außerdem erhielt die europäische Gemeinschaftswährung von der Veröffentlichung neuester Zahlen Unterstützung, die einen Anstieg der Industrieproduktion im Monat April um 0,9% belegten.
Neue Impulse für den US-Dollar

An diesem Freitag liegt der Fokus der Märkte auf der bevorstehenden Veröffentlichung der Non Farm Payrolls aus den Vereinigten Staaten. Zuletzt gaben zahlreiche Anleger ihre Hoffnungen auf baldige Zinsanhebungen durch die Federal Reserve Bank auf, was den Dollar gegenüber den anderen Leitwährungen schwächte. Ein starkes Signal vom US-Arbeitsmarkt jedoch könnte die Währung stärken und sie zurück auf die Überholspur bringen.
Yen stürzt auf Dekadentief

Seit Ende des Jahres 2011 zeigt der Kurs der japanischen Währung Yen nur noch stetig abwärts. Wie keine andere Notenbank erkämpft sich die Bank of Japan mit ihren expansiven Maßnahmen den Rang der schwächsten Währung unter den Industrienationen. Gestern stieg der Wechselkurs des Währungspaars USD/JPY bei 125,07 JPY auf seinen höchsten Stand der vergangenen dreizehn Jahre. Inzwischen hat sich der Kurs wieder etwas erholt und notierte am Nachmittag leicht unter dem Rekordhoch bei 124,37 JPY.
Inflationsdaten entlasten den Euro

Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank kommenden Mittwoch erwartet wohl niemand ernsthaft einen geldpolitischen Richtungswechsel. Dennoch wird ihr eine wichtige Rolle auf dem Wirtschaftskalender dieser Woche zuteil: Zum einen erwarten die Anleger die Einschätzung des EZB-Chefs Draghi zur Wirksamkeit der jüngst verabschiedeten QE-Maßnahmen. Zum anderen bietet die anhaltende Spannung zwischen der neuen griechischen Regierung und ihren Geldgebern Raum für Spekulationen.
Pfund fällt auf Dreiwochentief

Für das britische Pfund startete die aktuelle Woche mit schweren Verlusten: Das unter dem Spitznamen Cable bekannte Währungspaar GBP/USD rutschte auf ein Dreiwochentief bei 1,5216 USD, nachdem es in den vergangenen Wochen noch kräftige Gewinne einfuhr. Doch neu veröffentlichte Zahlen belegten, dass das produzierende Gewerbe in Großbritannien während des letzten Monats erheblich langsamer wuchs als bislang erwartet.
BIP-Zahlen bremsen Aufwärtsstreben des US-Dollars

Nach einer konstanten Gewinnsträhne in den letzten Tagen rutschte der Dollar zum Ende der Woche gegenüber seinen wichtigsten Konkurrenten erneut ab. Hintergrund für diese Entwicklung war die Veröffentlichung enttäuschender Wirtschaftsberichte aus den Vereinigten Staaten. Bislang konnte sich der US-Dollar-Index noch nahe seines Fünfwochenhochs halten und notierte nur leicht niedriger bei 97,00.
Yen rutscht auf Rekordtief

Gegenüber dem japanischen Yen stieg der US-Dollar am Mittwoch auf ein Achtjahreshoch. Die neu entfachte Auftriebskraft des Greenbacks begründet sich auf den Hoffnungen der Marktteilnehmer auf eine Anhebung der Leitzinsen durch die Federal Reserve Bank in der zweiten Jahreshälfte. Im gestrigen Tagesverlauf durchbrach das Währungspaar USD/JPY bereits die Marke von 123 JPY und notierte heute bereits deutlich über 124 JPY. Auch auf breiterer Front legte die amerikanische Währung zu, der US-Dollar-Index lag stabil bei seinem Fünfwochenhoch von 97,46.
Der US-Dollar ist zurück auf Kurs

Auch an diesem Mittwoch verliert der Euro weitere Gewinne an seinen Rivalen aus den Vereinigten Staaten. Die Gemeinschaftswährung erreichte gegenüber dem US-Dollar ihren tiefsten Stand des gesamten vergangenen Monats. Ganz im Gegensatz zum Greenback: Sein großes Comeback in dieser Woche wird von den neu aufkeimenden Hoffnungen der Anleger auf eine mögliche Anhebung der Leitzinsen in der zweiten Hälfte dieses Jahres getragen.
Es geht wieder abwärts: Euro im Abwind

Mit dem überraschend deutlichen Aufwärtsschwung im Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung scheint es zum Beginn der aktuellen Woche endgültig vorbei zu sein. Angesichts der aktuellen Nachrichtenlage bereitet sich der Euro auf eine anhaltende Talfahrt vor.