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Geschrieben von forextotal am 22. Mai 2013

Forex: Welcher Hebel ist der richtige?

Trading-ChartDie Hebelwirkung, die oft auch mit dem englischen Begriff "Leverage" bezeichnet wird, ist für den Handel mit Devisen besonders charakteristisch. In der Regel geht es hier um einen sehr kurzfristig orientierten Handel, zudem sind die Schwankungen bei den Wechselkursen meistens nur sehr gering. Forex-Trader nutzen deshalb den Hebel, um ihre Gewinne zu steigern.

Risikoprofil

Bei Forex-Brokern, die ihren Kunden diese Form des Handels anbieten, stehen dafür in der Regel verschiedene Verhältnisse zur Auswahl. Für welchen Hebel man sich als Händler entscheiden sollte, ist dabei von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Vor allem sollte man darüber nachdenken, welche Ziele man im Handel mit Devisen erreichen will, außerdem ist das eigene Risikoprofil natürlich ebenfalls sehr wichtig. Im ersten Schritt kann man als Kunde bei einem Forex-Broker selbst entscheiden, wie hoch die Summe ist, die man für den Handel nutzen möchte. Wie hoch die minimale Einzahlung ist, unterscheidet sich zwar von Broker zu Broker. In der Regel ist es jedoch bereits mit relativ niedrigen Beträgen im dreistelligen Bereich möglich, in den Handel zu starten.

Positionsrisiko

Im nächsten Schritt geht es dann darum, welchen Teil des eingezahlten Kapitals man als Händler für eine einzelne Transaktion einsetzen will. An dieser Stelle sollte man sich über das richtige Risikomanagement Gedanken machen. Wer alles auf eine Karte setzt und dann erleben muss, dass sich der Markt in die falsche Richtung entwickelt, hat anschließend keine Möglichkeit mehr, die Verluste mit den nächsten Trades wieder auszugleichen. Wie hoch der Einsatz pro Trade ist, hängt also sowohl von der Risikofreudigkeit als auch vom Guthaben auf dem Handelskonto ab.

Höhe des Hebels

Nachdem man als Händler seinen Einsatz festgelegt hat, folgt die Entscheidung für die Höhe des Hebels. Hat man auf dem eigenen Konto zum Beispiel ein Guthaben von 5.000 Euro und will max. 1 Prozent für einen einzelnen Trade einsetzen, riskiert man maximal 50 Euro. Bei einem Hebel von 100:1 könnte man nun theoretisch Devisen im Wert von 500.000 Euro kaufen, bei einem Hebel von 20:1 ist hingegen nur der Kauf im Wert von 100.000 Euro möglich. Bewegt sich nun der Kurs in die falsche Richtung, ist bei einem höheren Hebel allerdings der maximal angestrebte Verlust von 1 Prozent schneller erreicht. Hier müsste also der Stop-Loss enger gesetzt werden. Bei der Auswahl des richtigen Hebels sollte man also sämtliche Vorteile und Risiken bedenken, die damit verbunden sind. Einerseits lassen sich mit dem Hebel die möglichen Gewinne steigern, andererseits besteht auch die Gefahr von höheren Verlusten. Forex-Trader müssen beachten, dass sich der Markt in eine Richtung entwickeln kann, die sie nicht vorhergesehen haben.

Margin-Call beachten

Wenn sich der Wechselkurs in die falsche Richtung bewegt, kann das schnell dazu führen, dass die Verluste das ursprünglich eingesetzte Kapital aufzehren. In diesem Fall stellt der Broker den Handel glatt, der Händler kann also von einer späteren Erholung des Kurses nicht mehr profitieren. Das lässt sich nur vermeiden, indem weiteres Geld nachgeschossen (Margin-Call) wird. Im Extremfall kann dies jedoch zu noch höheren Verlusten führen. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, sollte man als Forex-Trader also jederzeit auf dem Laufenden bleiben, was das aktuelle Geschehen auf den Märkten angeht.

Mehr Informationen und ein Zugang zum Devisenhandel sind auf der Seite www.etxcapital.de zu finden.

    1 Kommentar

  1. Mani sagt:

    Ich denke, ein Hebel höher als 100:1 ist nicht empfehlenswert. Das Risiko eines Margin Calls bei einer unerwarteten Marktbewegung ist einfach zu groß.

    Daher halte ich 1:100 für einen guten Mittelweg.

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