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Geschrieben von forextotal am 2. Juni 2014

US-Dollar profitiert von unentschlossener Marktstimmung

USA und der Dollar

Im Vorfeld der monatlichen Strategiesitzung der Europäischen Zentralbank ging es am Montag an den Märkten eher gemächlich zu, die Anleger hielten sich zurück. Profiteur des ruhigen Handels war der US-Dollar, der gegenüber wichtigen Währungen Gewinne erzielte. Die Stimmung der Investoren gegenüber dem Greenback war dennoch eher mäßig, nachdem Zahlen für April einen Rückgang der Verbraucherausgaben in den USA um 0,1% belegten. Gegenüber dem Yen stieg der Dollar auf 102,4, gegenüber dem Schweizer Franken auf 0,8980. Gleichzeitig sackte AUD/USD auf 0,9255 ab, NZD/USD auf 0,8467.

Deflationsängste bestimmen Euro-Kurs

Noch am Freitag verlor der Dollar gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung deutlich an Wert. Am Abend notierte das Währungspaar EUR/USD bei 1,3633, also mit deutlichem Abstand zu dem Dreimonatstief von 1,3585.

Am Montag konnte der Dollar schon wieder kräftig aufholen, der Euro verbilligte sich auf 1,3602 USD. Am Freitag veröffentlichte Zahlen aus der Eurozone zeigen, dass sich die Zunahme der jährlichen Teuerungsrate Italiens und Spaniens im Mai verlangsamte. Daten wie diese stützen die Markterwartung, die EZB werde durch geldpolitische Lockerungen Maßnahmen gegen die stagnierende Inflationsrate ergreifen. Der Rat der Notenbank ist einig in seiner Überzeugung, dass die Gefahr einer Deflation die wirtschaftliche Erholung der Eurozone gefährde.

Aktuelle Wirtschaftsdaten aus Großbritannien bremsen Zugewinne

Seit letzter Woche blieb der Wert des Pfunds gegenüber dem US-Dollar nahezu unverändert, das Währungspaar GBP/USD notierte am Montag bei 1,6743.

Währenddessen scheint die Flut positiver Wirtschaftsnachrichten aus Großbritannien vorerst beendet: Das Institut Markit informierte darüber, dass der britische Einkaufsmanagerindex der Industrieunternehmen im Juni auf 57,0 abrutschte. Ein anderer Bericht drehte sich um die Kreditvergabe an Privatpersonen. Diese nahm im Königreich während des Aprils um 2,4 Mrd. GBP zu, blieb damit aber noch weit hinter den von Analysten erwarteten 3,7 Mrd. GBP zurück.

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