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Geschrieben von forextotal am 29. April 2015

FOMC-Entscheid könnte Dollar weiter schwächen

USA und der Dollar

Auf ein spannendes Marktgeschehen lässt der Blick auf den heutigen Wirtschaftskalender schließen: Es stehen sowohl die Veröffentlichung des US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukts, ein Zinsentscheid der Federal Reserve Bank als auch die Veröffentlichung neuester Inflationszahlen für Deutschland an. Letztere sollen wieder ein positiveres Bild malen, Analysten rechnen mit einem Anstieg auf 0,4%. Damit liegt die Zielmarke von 2% weiterhin außer Reichweite und auch für den Kurs des Euros dürften die Zahlen konsequenzlos bleiben, da sie nicht am Politikkurs der EZB rütteln.

Schwindende Basis für Zinswende

Im Fokus der Märkte steht an diesem Mittwoch unangefochten die Veröffentlichung des US-BIPs und die geldpolitische Lagebeurteilung des Zinsauschuss FOMC der Fed. Im ersten Quartal 2015 enttäuschte die amerikanische Wirtschaftsleistung, so fiel der Arbeitsmarkt merklich zurück und auch die Umsätze des Einzelhandels und der Industrie konnten die gesteigerten Erwartungen nicht erfüllen. Marktbeobachter rechnen daher nur mit einer geringen Wachstumsrate von 1%.

In den letzten Wochen dominierten schwache Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten die Nachrichtenlage, die die Anleger dazu verleiteten, sich von ihren Zinshoffnungen zu verabschieden. Der heutige Tag könnte also besonders in diesem Punkt neue Impulse liefern. Vermutlich wird der Grundtenor der Währungshüter dovisher ausfallen als auf den vorangegangenen Sitzungen, damit wäre die Zinswende zumindest rhetorisch verschoben.

Auftrieb für den Euro

Damit birgt der heutige Tag Chancen für den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung, ihre Zugewinne der vergangenen Tage noch weiter auszubauen. Im Tagesverlauf gelang es dem Euro, seinen Vorsprung gegenüber dem US-Dollar zu vergrößern. Inzwischen notiert das Währungspaar EUR/USD über der Marke von 1,10 USD. Sollte der Zinsausschuss der Fed für eine Beibehaltung des geldpolitischen Status Quo einstehen, dürfte mit einem Ausverkauf des Greenbacks zu rechnen sein, der dem Euro zusätzlich Auftrieb verschafft.

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