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Geschrieben von forextotal am 10. Oktober 2017

Euro erreicht Wochenhoch

Solide Wirtschaftsdaten aus Deutschland und die Aussicht auf eine straffere europäische Geldpolitik sorgen im Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung für Schubkraft. Gleich zum Beginn der noch jungen Handelswoche gelingt es dem Währungspaar EUR/USD, die Marke von 1,18 USD zu knacken. Nach einer leichten Korrektur am Mittag handelte der Euro zuletzt mit einem Wert von 1,1784 USD.

US-Dollar erneut im Abwärtstrend

Der Aufwärtstrend im US-Dollar von letzter Woche währte nur kurz. In der neuen Handelswoche dominiert erneut die diplomatische Krise mit Nordkorea das Geschehen an den Handelsplätzen. Die Investoren üben sich in vorsichtiger Zurückhaltung - und zeigen dem US-Dollar mehrheitlich die kalte Schulter.

Der musste sich gegenüber vielen Hauptwährungen auf niedrigere Niveaus zurückziehen. Der US-Dollar-Index rutschte auf 93,33 ab. Besonders hoch fielen die Verluste gegenüber der japanischen Währungen Yen aus. USD/JPY notierte zuletzt bei 112,14 JPY - letzte Woche noch erreichte das Währungspaar ein Hoch von 113,38 JPY.

Spekulationen auf EZB-Sinneswandel

Neueste Zahlen aus Deutschland hingegen beflügeln den Kurs des Euros. Im August übertrumpften die Exporte hierzulande die Importe. Die Anleger werten dies als starken Hinweis auf ein solides drittes Quartal.

Die Nachfrage nach der europäischen Gemeinschaftswährung stieg außerdem aufgrund Spekulationen um eine straffere Geldpolitik in der Eurozone. Sabine Lautenschläger, Mitglied des Zentralbankrats der Europäischen Zentralbank, äußerte sich am Montag öffentlich zum aktuellen Kurs der EZB. Ihrer Meinung nach sollte die im kommenden Jahr das groß angelegte Anleihekaufprogramm zurückschrauben.

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