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Geschrieben von forextotal am 17. Februar 2017

US-Dollar mit neuem Rückenwind

Zum Ende der aktuellen Handelswoche nimmt der Kurs des amerikanischen US-Dollars noch einmal kräftig an Fahrt auf. Er lässt die Tiefs dieser Woche weit hinter sich. Optimistische Wirtschaftsaussichten und die Hoffnung auf einen steigenden Leitzins im März treiben ihn zu neuen Höhen. Hinter der Dollar-Euphorie fallen die europäischen Währungen Euro und Pfund Sterling zurück. Beide müssen sich auf niedrigere Niveaus zurückziehen.

Leitzinserhöhung mit Ankündigung

So sicher wie dieses Mal schien der nächste Zinsschritt durch die Federal Reserve Bank noch nie: Ganz offiziell erklärte die Fed-Vorsitzende Janet Yellen gegenüber dem Bankenausschuss des Senats am vergangenen Dienstag, dass die amerikanische Zentralbank eine Anhebung der Zinssitze zu ihrer nächsten Sitzung plane.

Eine ansteigende Inflation, kombiniert mit einem soliden Wachstum der Wirtschaft drängt die Zentralbanker zum Handeln. Ein weiteres Hinauszögern des nächsten Zinsschritts wäre in Yellens Augen unvernünftig.

Euro und Pfund unter Druck

Zweifel an Trumps Politik, die zuletzt noch die Anleger verunsichert hatten, scheinen nach dieser überdeutlichen Ankündigung wie verpufft. Der US-Dollar kann sich deutlich erholen und zwingt damit Euro und Pfund in die Knie. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am frühen Morgen noch bei 1,0677 USD. Inzwischen musste sie sich auf 1,0627 USD zurückziehen.

Ähnlich erging es dem britischen Pfund, das zum Ende der Woche noch einmal kräftig unter Druck geraten ist. Neueste Zahlen aus dem Einzelhandel dämpften die zuletzt optimistische Grundstimmung der Anleger. Cable rutschte auf ein Tagestief von 1,2388 USD ab.

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