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Geschrieben von forextotal am 22. Dezember 2015

Euro auf Aufholjagd

Europa und der Euro

Munter setzte die europäische Gemeinschaftswährung ihren zum Beginn der Woche gestarteten Aufwärtsmarsch gegenüber dem US-Dollar fort. Am Nachmittag erreichte der Kurs von EUR/USD bei 1,0968 USD ein vorläufiges Hoch, die Tendenz blieb aber noch weiter steigend. Zum heutigen Erfolg des Euros trug zum einen bei, dass die Konkurrenz aus den Vereinigten Staaten vor Veröffentlichung der aktuellen BIP-Zahlen ins Straucheln geriet. Zum anderen reagierten die Märkte auf die heute vorgelegte, durch und durch optimistische GfK-Umfrage.

Konsumenten sind wohlgestimmt

Weihnachten steht kurz bevor und unter den deutschen Verbrauchern ist ein regelrechtes Einkaufsfieber ausgebrochen - so jedenfalls lässt sich die aktuelle GfK-Umfrage lesen. Die Studie zum Verbrauchervertrauen verzeichnete nach vier langen Monaten des Abstiegs endlich wieder hoffnungsvolle Prognosewerte.

Demnach erreichte das Konsumklima 9,4 Punkte und übertrumpfte noch die Erwartungen eines unveränderten Werts. Vorläufig ist der Abwärtstrend also durchbrochen, ein positiver Impuls sowohl für die deutsche Wirtschaft als auch für die gesamteuropäische Währung.

Fed legt gemächliches Tempo vor

Ganz und gar stand die vergangene Handelswoche im Zeichen der Zinswende, die in den Vereinigten Staaten nach langem Zögern endlich Realität wurde. doch wie es künftig weitergehen soll mit der Leitzinsanhebung, darüber war bislang nur wenig bekannt.

FOMC-Ratsmitglied Dennis Lockhart hat etwas Licht ins Dunkel gebracht und ließ durchblicken, dass zu jeder zweiten Sitzung des Offenmarktausschusses mit einem Zinsschritt gerechnet werden darf. Letztlich sei das Tempo aber von der Entwicklung von Konjunktur und Wirtschaft abhängig. Wirtschaftsexperten spekulieren anhand dieser Aussagen, dass der Leitzins bis Ende des Jahres 2016 potenziell auf 1,375% ansteigen könnte.

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