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Geschrieben von forextotal am 21. Dezember 2015

Ruhiger Handel beschert Dollar Verluste

USA und der Dollar

Zum Beginn dieser neuen Handelswoche bietet sich an den Devisenmärkten ein überraschendes Bild: Statt beflügelt von der vergangenen Zinssitzung der Federal Reserve Bank notierte der US-Dollar auf breiter Front gegenüber den anderen Leitwährungen niedriger. Sogar der angeschlagene Euro legte gegenüber seinen Werten vom Freitag kräftig zu und handelte in der Spitze mit 1,0897 USD. Sämtliche Kräfte, die den Greenback in den letzten Wochen so stark gemacht hatten, scheinen auf einmal verpufft.

Stille Feiertage an den Märkten

Naturgemäß bleibt das Handelsvolumen in der Zeit um Weihnachten gering, größere volatile Ausschläge sind für die Kurse der Währungspaare also kaum zu erwarten. Dieser Umstand schlug sich im heutigen Kursverlauf des US-Dollars nieder, nach einer wochenlang anhaltenden Erfolgswelle verebbte die Euphorie an den Devisenmärkten.

Stattdessen nahmen die Anleger ihre Gewinne mit und hielten sich dezent zurück. Für die amerikanische Währung ist es also nur logisch, dass ihre zuletzt unbändige Stärke zumindest für die kommenden Tage eine Pause wird einlegen müssen.

Fed bleibt vorsichtig

Noch immer sind die Märkte damit beschäftigt, die Tatsachen zu verdauen, die die US-amerikanischen Währungshüter zur Mitte der vergangenen Woche geschaffen haben. Dabei entsprach die Entscheidung ganz den Erwartungen der Märkte, tatsächlich hob die Notenbank ihren Leitzins um sanfte 0,25% an und leitete damit die lange herbeigesehnte Zinswende ein.

Wie es von diesem Punkt an weitergehen wird in der Geldpolitik der Vereinigten Staaten ist noch völlig unklar. Gesichert ist nur, dass Yellen ihren Kurs an der konjunkturellen Entwicklung des Landes bemessen wird. Das Thema Leitzins wird uns also auch noch im kommenden Jahr 2016 begleiten.

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