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Geschrieben von forextotal am 20. Oktober 2015

US-Dollar hängt durch

USA und der Dollar

An diesem Dienstag brachte die bevorstehende Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten den US-Dollar ins Straucheln. Eine günstige Gelegenheit für die europäische Gemeinschaftswährung eine kleine Erholungspause einzulegen: Sie kletterte von ihrem gestern Nachmittag erreichten Tief von 1,1310 USD auf ein vorläufiges Hoch bei 1,1382 USD.

Unsicherheit nimmt überhand

Ein wenig mehr Klarheit über die aktuelle wirtschaftliche Situation der USA erhofften sich die Finanzmärkte von den im heutigen Tagesverlauf erwarteten Zahlen vom US-amerikanischen Wohnungsmarkt sowie dem Baugewerbe. In der zurückliegenden Woche konnten die vorgelegten Berichte kein eindeutiges Bild liefern, das einen Hinweis auf die Zinspläne der Federal Reserve Bank hätte geben können.

Unter den Anlegern wächst die Verunsicherung darüber, was den künftigen geldpolitischen Kurs des Landes anbelangt. Wachsende Nervosität hat die amerikanische Währung in den vergangenen Tagen massiv unter Druck gesetzt. Am heutigen Dienstag rutschte der US-Dollar-Index deshalb auf 94,85 ab, hielt sich jedoch noch immer deutlich über seinem Tief von Mittwoch letzter Woche.

Euro mit leichten Gewinnen

Auch die Stimmung der Anleger gegenüber dem Euro blieb kurz vor der kommenden EZB-Sitzung anfällig. Spekulationen gehen davon aus, dass die europäischen Währungshüter ihre expansiven Maßnahmen noch weiter ausbauen werden, um einen Anstieg der Inflation in der Eurozone zu stimulieren. In Anbetracht der angespannten Haltung unter den Marktteilnehmern könnten sich die heutigen Gewinne für den Euro schnell wieder ins Gegenteil verkehren.

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