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Geschrieben von forextotal am 24. Juli 2015

US-Arbeitsmarktbericht befeuert Zinsspekulationen

Trading-Chart

An den Devisenmärkten löste die veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts aus den USA heute pure Euphorie aus: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe haben ihren tiefsten Stand seit dem Jahr 1973 erreicht. Sofort fand der US-Dollar wieder vermehrte Unterstützung bei den Anlegern und unterbrach seine eingesetzte Korrekturbewegung. Der Euro hingegen, der noch am Vortag über die Marke von 1,1 USD geklettert war, konnte seine Gewinne in der folge nicht halten. Aktuell notierte das Währungspaar EUR/USD bei 1,0952 USD.

Signale sprechen für die Zinswende

Tatsächlich werden in den Vereinigten Staaten hinsichtlich der lange herbeigesehnten Zinswende endlich Fakten geschaffen. Die Vorsitzender der Federal Reserve Bank Janet Yellen gab bekannt, dass die Notenbank gemeinsam mit Bankinstituten des Landes an einer Bewertung der Risiken durch die bevorstehende Zinsanhebung arbeite. Tatsächlich werden die risiken im Vorfeld mehrheitlich als gering eingestuft, da die Finanzmärkte genug Zeit hatten, sich auf diese ersten Zinsschritte vorzubereiten. Mit dem überdeutlich positiven Signal vom amerikanischen Arbeitsmarkt scheinen die Zeichen jetzt endgültig auf eine Wende in der Geldpolitik gesetzt.

Griechenland bereit für Verhandlungen

Kurz vor dem Wochenende steht noch die Veröffentlichung der Einkaufsmangerindizes aus der Eurozone an. Besonders für Frankreich und Deutschland wird ein deutlicher Anstieg des Index erwartet, in anderen Ländern der Eurozone werden die Veränderungen wohl nicht so deutlich ausfallen. Gestern noch zog die Gemeinschaftswährung aufgrund der positiven Entwicklungen hinsichtlich der Schuldenkrise in Griechenland wieder an. Die griechischen Gesetgeber stimmten mehrheitlich für die Reformen der Geldgeber und machten damit den Weg frei für Verhandlungen über ein neues Rettungsprogramm.

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