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Geschrieben von forextotal am 27. Mai 2015

Der US-Dollar ist zurück auf Kurs

USA und der Dollar

Auch an diesem Mittwoch verliert der Euro weitere Gewinne an seinen Rivalen aus den Vereinigten Staaten. Die Gemeinschaftswährung erreichte gegenüber dem US-Dollar ihren tiefsten Stand des gesamten vergangenen Monats. Ganz im Gegensatz zum Greenback: Sein großes Comeback in dieser Woche wird von den neu aufkeimenden Hoffnungen der Anleger auf eine mögliche Anhebung der Leitzinsen in der zweiten Hälfte dieses Jahres getragen.

Solide Zahlen aus Deutschland

Blickt man auf die neuesten Zahlen aus der Eurozone könnte es doch eigentlich recht rosig aussehen für den Euro: Laut dem Konjunkturbarometer des Marktforschers GfK stieg das Verbrauchervertrauen in Deutschland im Mai auf 10,1 Zähler an. Für den Monat Juni sagt die Konsumklimastudie gar einen Wert von 10,2 Punkten voraus. Doch während sowohl Konjunkturerwartung als auch Konsumlaune im Index gut abschnitten, fiel der Ausblick auf die Einkommensentwicklung der Befragten eher mau aus. Von ihrem Rekordwert im vergangenen Monat, der die optimistischste Haltung seit der Wiedervereinigung markierte, fiel die Einkommenserwartung merklich zurück.

Um die Krise rund um die Verschuldung Griechenlands scheinen sich die Verbraucher in Deutschland hingegen kaum Sorgen zu machen, sie konnte ihre Erwartungen an die Konjunktur nicht trüben. Doch im Kurs des Euros macht sich diese, kombiniert mit dem Ausgang der Wahlen in Spanien, heute wieder deutlich bemerkbar: EUR/USD notierte am Nachmittag nur noch knapp über 1,083 USD.

US-Wirtschaft sendet positive Signale

Neueste veröffentlichte Daten aus den Vereinigten Staaten stärken dem US-Dollar den Rücken. Erst gestern wurde bekannt, dass die Investitionstätigkeit in Amerika zugenommen hat, darüber hinaus verbesserte sich das Verbrauchervertrauen und die Hauspreise stiegen. Getragen von diesen optimistischen Aussichten setzen die Anleger an den Devisenmärkten wieder verstärkt auf eine Anhebung der Zinssätze seitens der Federal Reserve Bank in der zweiten Jahreshälfte. Als grundlegende Voraussetzung für die Zinswende gilt, dass die US-Wirtschaft auch in den kommenden Wochen erwartungsgemäß wachsen wird.

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