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Geschrieben von forextotal am 23. Januar 2014

Jordan Belfort: The Wolf of Wall Street

Jordan Belfort: The Wolf of Wall StreetDerzeit läuft unter dem Titel "The Wolf of Wall Street", mit Leonardo DiCaprio in der Titelrolle, die von Martin Scorsese verfilmte Biographie des New Yorker Börsenmaklers Jordan Belfort, der über sein Leben ein Buch schrieb, welches zum Bestseller wurde. Scorseses Film basiert überwiegend auf diesem Buch und gibt dem Kinozuschauer einen tiefen Einblick vom Aufstieg und Fall des Brokers.

Hintergründe

Der Autor des Buches und Held des Filmes, Jordan Belfort, wurde am 9. Juli 1962 in New York City in sogenannten gutbürgerlichen Verhältnissen geboren. Er fand seine Berufung als Börsenmakler, hatte mit Mark Hanna zunächst seinen Mentor gefunden und gründete später gemeinsam mit seinem Freund Danny Porush ein Maklerunternehmen namens Stratton Oakmont. Bis zum Beginn der 1990er-Jahre entwickelte sich Stratton Oakmont zu einem der größten Maklerunternehmen der Vereinigten Staaten, das 1.000 Makler beschäftigte und die Börsengänge etwa 35 amerikanischer Unternehmen betreute. Investitionen im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar wurden bei Stratton Oakmont vewaltet. Mit knapp 26 Jahren war Belfort, der Mann, der quasi ständig mit einem Headset herumzulaufen pflegte, schließlich Multimillionär.

Das oben stehende Video, das Jordan Belfort bei der Ansprache zur Weihnachtsfeier im Jahr 1994 zeigt, gibt einen kleinen Einblick, wie der gewiefte Broker damals wirklich agierte. Denn es gehört unbestritten ein gewisses Rede-Talent dazu, um als Broker erfolgreich zu sein und auch eine Heerschar an Mitarbeitern zu motivieren.

Reich mit dem Verkauf von Penny-Stocks

Dieser für wenige Wallstreet-Karrieren typische und an den amerikanischen Traum erinnernde Erfolg basierte überwiegend auf dem eigenartigen und ungewöhnlichen Talent Jordan Belforts, mit sogenannten Penny-Stocks erfolgreich handeln zu können. Papiere, die auf einem Markt gehandelt wurden, der als nahezu regellos galt und deren außergewöhnlich hohe Verkaufsprovisionen von 50% einem talentierten Händler ein deutlich überduchschnittliches Einkommen garantierten. Penny-Stocks sind Aktien, deren Wert jeweils unterhalb von 5 US-Dollar liegt, die auf dem Börsenparkett nur in sehr geringen Voumina gehandelt werden und die sich demzufolge ganz hervorragend als Objekt für Spekulanten eignen. Daraus wiederum resultiert ihre geradezu erschreckende Volatilität. Im Zusammenhang mit verschiedenen Spekulationsblasen und der geringen Transparenz des Marktes für Penny-Stocks stieg ihre Anzahl bis etwa 2000 geradezu rasant an. Immer häufiger wurden sie allerdings auch der Gegenstand von Aktienspam.

Absturz

Was der Film, für den etwa 100 Millionen US-Dollar Budget bereit standen, auch zeigt, ist der Absturz von Jordan Belfort, der seinen Anfang mit Exzessen und Drogenmissbrauch nahm. Nachdem man Belfort nachgewiesen hatte, dass sein Unternehmen Anlegern einen Schaden von etwa 200 Millionen US-Dollar beschert hatte, schloss die US-Börsenaufsicht 1998 Stratton Oakmont. Im Gefängnis wurde Belfort vom Saulus zum Paulus, schrieb seine Biographie und beschloß, Motivationstrainer zu werden.

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