Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von forextotal am 11. Mai 2018

Die besten Tricks zum erfolgreichen Forex-Trader

Traden ist aufgrund seiner ständig schwankenden Zahlen, komplizierten Charts und Fachausdrücken schon fast mehr Kunst, als eine Wissenschaft. Warum? Weil bei der Kunst Talent notwendig ist und nicht nur Fachkenntnisse, wie das auch beim Forex der Fall ist. Die besten und erfolgreichsten Trader verbessern kontinuierlich ihre Trading-Fähigkeiten durch Disziplin und Übung. Sie lernen dabei ihre Angst oder Gier in den Griff zu bekommen und sehen durch die Selbstanalyse auch, was sie überhaupt zum Traden antreibt, also was die Auslöser sind, sich für einen bestimmten Trade zu entscheiden.

Die nachstehenden Tipps sind nicht nur für Anfänger sehr interessant, sondern auch für erfahrene Trader, damit sie profitablere Geschäfte machen und ihre Talente perfektionieren können.

  1. An erster Stelle müssen erst einmal die genauen Trading-Ziele definiert werden, da sich nur dann ein kompatibler Trading-Stil herausfinden lässt. Wer sein Ziel vor Augen hat, wird dadurch auch schnell herausfinden können, welche Wege oder Trading-Methoden eingesetzt werden müssen. Stimmt der Trading-Stil nicht mit der eigenen Persönlichkeit überein, dann führt dies nicht nur zu unnötigem Stress, sondern auch zu Verlusten. Der eigene Trading-Stil ist abhängig von der Risikobereitschaft. Um erfolgreich handeln zu können, muss man deshalb auf die entsprechende mentale Einstellung und natürlich auch auf die jeweiligen Vorgehensweisen achten.
  2. Man kann zwar durchaus ein guter Trader sein, aber mit einer schlechten Handelsplattform wird man hier sicherlich nicht weiterkommen. Wer als erfahrener Trader beispielsweise mit Fibonacchi-Zahlen oder mit dem ADX Indikator arbeiten möchte, braucht dazu natürlich auch den entsprechenden Broker. Zu den besten Handelsplattformen zählt der MetaTrader, der für die meisten Analysen geeignet ist. Wer übrigens eine hilfreiche ADX-Indikator-Erklärung benötigt, wird auf der Seite von Admiral Markets fündig, wo nicht nur auf die Verwendung des ADX-Indikators im MetaTrader eingegangen wird, sondern auch auf die Filterfunktionen für die verschiedenen Tradingsstrategien.
  3. Egal für welche Methode man sich letztendlich entscheidet, um zu wissen, wann ein Trend betreten oder beendet werden sollte, muss man sich erst einmal konsequent daran halten. Allerdings nur, wenn die gewählte Methodologie auch wirklich adaptiv ist. Viele Trader verlassen sich beispielsweise nur auf technische Analysen und andere hingegen ziehen die Fundamentaldaten der Wirtschaft vor. Es bringt sicherlich nicht viel, wenn man die meisten Indikatoren nur über einen begrenzten Zeitraum ausprobiert und dann den Forex-Tools die Schuld an möglichen Misserfolgen gibt. Man muss als Trader in der Lage sein, mit den vorhandenen Informationen richtige Entscheidungen zu treffen.
  4. Viele Forex-Trader haben das Problem, dass sie durch widersprüchliche Informationen verwirrt sind. Dies kann der Fall sein, wenn z.B. Charts in verschiedenen Zeitrahmen analysiert werden. Wer sich an einem Wochenchart orientiert, kann sich hierzu auch am Sell Signal von einem Tages Chart orientieren, wenn diese beiden synchronisiert sind. Indem das Timing synchron gehalten wird, kann man warten, bis das Wochendiagramm einen Kauf signalisiert und vom Tages-Chart bestätigt wird. Die Eingabe- und Beendigungszeiten sollten deshalb bei den Diagrammen sorgfältig ausgewählt oder ggf. auch andere Indikatoren noch zusätzlich mit eingesetzt werden.
  5. Sicherlich ist man sich als Forex-Trader mehr als bewusst, dass man mit Verlusten umgehen können muss. Ist dies häufig der Fall, dann sollte ein Risiko von max. 2% der gesamten Mittel genutzt werden und nicht mehr. Trader müssen erst einmal lernen, ihre Verluste mit positiven Gefühlen in Kauf zu nehmen, da man sich dadurch viel leichter auf die Trades konzentrieren kann, als wenn man ständig nach dem Kapital sieht und am überlegen ist, wie man die Verluste mit erfolgreichen Trades wieder ausmerzen kann. In der Regel geht man davon aus, dass Erfolg auch weiterhin für Erfolg sorgt und dadurch das Vertrauen gestärkt wird. Ein positives Feedback in Hinsicht auf die Gefühle kann deshalb durchaus den Ausschlag geben. Kam es bei den letzten 10 Trades zu Verlusten, dann lohnt es sich, diese noch einmal zusammen mit den Chartergebnissen zu überprüfen. Gegebenenfalls hat man einfach nicht aufgepasst, wo ein Trade beendet oder betreten werden sollte.

Die besten Trading- und Forex-Tipps werden allerdings nicht viel nützen, wenn man seine Gefühle nicht unter Kontrolle halten kann. Fehler entstehen, wenn die Konzentration nachlässt oder wenn man z.B. aus Gewinnsucht nicht mehr klar denken kann. Trader sollten deshalb kontinuierlich an sich selbst arbeiten und ihre Gefühle und Emotionen möglichst unter Kontrolle halten. Die Tradingpsychologie spielt eine wichtige Rolle, da viele Fehler aus Angst, Gier, Rache oder auch aus Verzweiflung entstehen. Man tendiert sowieso häufig dazu, Fehler bei anderen zu suchen, also im System, der Handelsplattform, bei einem Indikator oder auch bei einem falschen Trend. Nur die wenigsten Trader sind in der Lage, sich selbst einen Irrtum zuzuschreiben. Auch können viele Trader ihr Wissen überhaupt nicht in die Praxis umsetzen oder sich konsequent an die gewählten Vorsätze halten, was ein Mangel an Disziplin ist. Häufige Fehler sind auch noch schlechtes Timing und fehlende Notizen. Leider wird die Trading-Psychologie ziemlich vernachlässigt.

Schreibe einen Kommentar

Datenschutz | Impressum