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Geschrieben von forextotal am 26. Juli 2022

DAX aktuell: Stratec, Volkswagen, Porsche, Bayer, Uniper & Zalando

In Deutschland richtet sich die Aufmerksamkeit auf Unternehmen, die im Kleinwerteindex SDAX enthalten sind. Das auf Diagnostik spezialisierte Unternehmen Stratec gab bekannt, dass Umsatz und Profitabilität im ersten Halbjahr gesunken sind. Die Gründe dafür waren Probleme mit der Lieferkette, gestiegene Kosten und eine überdurchschnittliche Leistung im Jahr zuvor aufgrund der Pandemie.

Führungswechsel bei Volkswagen

Eines der am meisten diskutierten Ereignisse in der Industrie dieser Region war der unerwartete Führungswechsel bei Volkswagen. Sowohl die Vorzugsaktien des Autobauers als auch die Aktien des größten Anteilseigners Porsche SE verloren rund 1,3 Prozent und lagen damit auf dem letzten Platz im Dax-Sektor. Volkswagen (VW) hatte am Freitag nach Börsenschluss bekannt gegeben, dass der Vorstandsvorsitzende Herbert Diess Anfang September zurücktritt und der Chef der Sportwagentochter Porsche AG, Oliver Blume, ihm folgen wird. Der Zeitpunkt, so die Kritik einiger Beobachter, sei angesichts der drohenden Schwierigkeiten unpassend.

Bayer, Qiagen und Siemens

Bayer war mit einem Plus von 1,58 Prozent der erfolgreichste Wert im DAX. Qiagen war mit einem Wertverlust von 1,07 Prozent die Aktie, die den Anlegern heute am meisten zu schaffen machte. Ein weiteres Unternehmen, das an Wert verlor, war Siemens, das mit einem Minus von 0,97 Prozent den vorletzten Platz im Index einnimmt.

Gasangebot sorgt für Probleme

Die Ankündigung des russischen Gaskonzerns Gazprom zu Wochenbeginn, den Gasfluss über die Nord Stream 1-Pipeline auf knapp 20 Prozent zu reduzieren, hatte sich bereits negativ auf den DAX ausgewirkt. So geht es hierzulande vor allem um eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung, die durch steigende Energiekosten und eine Verknappung des Gasangebots so gut wie sicher eintreten wird.

Allzeittief bei Uniper

Uniper hat ein neues Allzeittief erreicht. Wegen der Gasbeschränkung hat das angeschlagene Versorgungsunternehmen kaum eine andere Wahl, als teures Gas am Markt zu kaufen, um seine Verpflichtungen zu erfüllen. Dies führt zu Problemen bei der Verfügbarkeit von Mitteln.

Zinsentscheidung der EZB sorgt für Unbehagen am Markt

Nach der Zinsentscheidung der EZB gab es im DAX leichte Verluste, die sich aber im Handelsverlauf in Grenzen hielten. Auch wenn bereits im Vorfeld über eine Zinserhöhung in dieser Größenordnung spekuliert wurde, herrscht bei den Anlegern weiterhin ein allgemeines Unbehagen am Markt. Daher kam der Zuwachs beim Leitzins für alle nicht völlig überraschend. Die letzte Zinserhöhung war bereits elf Jahre her.

Einzelhandel mit trüber Aussicht

Das begrenzte Gewinnpotenzial von Walmart ist ein weiterer Faktor, der den deutschen Händlern zu schaffen macht. Nach Angaben der Branchenexperten von JPMorgan könnte die zweite Prognosesenkung des weltgrößten Einzelhändlers innerhalb der letzten drei Monate in nächster Zeit erheblichen Druck auf den Sektor ausüben. Die Aktie des Online-Händlers für Damen- und Herrenbekleidung Zalando hat rund fünf Prozent an Wert verloren und liegt damit auf dem letzten Platz im DAX.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Unabhänig vom Artikelinhalt können Sie Ihre eigenen Trading-Aktivitäten bei einem Forex-Broker oder Smartbroker durchführen.

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