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Geschrieben von forextotal am 13. November 2018

Bitcoin: Stromverbrauch im Vergleich extrem hoch

Bitcoin-Mining: Kraftwerk für StromverbrauchBeim Mining von Bitcoins entstehen hohe Energiekosten, welche sich auf unterschiedliche Bereiche auswirken. Dem Schürfer entstehen hohe Kosten und gleichzeitig wird die Umwelt belastet. Ein Anstieg der Treibhausgase ist die Folge, da Kraftwerke, die auf fossile Energieträger setzen, nun mehr Leistung erbringen müssen. Es bedarf statistisch 4,7 Kilowattstunden Strom (17 Megajoule), damit ein neuer Bitcoin-Wert entsteht, der mit einem Dollar gleichzusetzen ist.

Der Grund für den hohen Energieverbrauch

Die Gerätschaften, die zur Förderung zum Einsatz kommen, verfügen über einen geringen Effizienzgrad, weshalb die Rechnungen für den Nutzer hoch ausfallen. Zusätzlich benötigt dieser viele Maschinen. Sie müssen gleichzeitig arbeiten und dabei schwerste Aufgaben lösen, weshalb sie unter Maximallast laufen. Es entsteht auf diese Weise Wärme, die man abführen muss. Lüfter oder Kühler sind dafür notwendig, die ebenfalls nur mit elektrischer Energie funktionieren und den Verbrauch daher erhöhen.

Noch ist der Abbau zu ineffektiv

Besonders der Vergleich mit dem Goldabbau zeigt, dass es noch viele Hürden gibt, welche Ingenieure und Entwickler überbrücken müssen. 17 Megajoule brauchen die Nutzer, wenn sie einen Dollar in digitaler Bitcoin-Form schürfen möchten. Goldschürfer sind wesentlich effektiver. Sie benötigen nur fünf Megajoule damit sie einen Dollar dem Erdboden entnehmen. Auch bei anderen Edelmetallen liegt der Wert zwischen vier und neun Megajoule. Nur Leichtmetalle verlangen einen größeren Energieeinsatz. Für die Herstellung von Aluminium sind 122 Megajoule Energie für einen Dollar Warenwert notwendig.

Fachleute sind besorgt

Es muss auf in diesem Bereich unbedingt Veränderungen geben. Analysten gehen davon aus, dass für das Schürfen im ersten Halbjahr 2018 ungefähr 30 Terawattstunden verbraucht wurden. Diese Menge entspricht dem gesamten Jahresverbrauch von Dänemark aus dem Jahr 2015. Da das Interesse an Digitalwährungen immer deutlicher steigt, vergrößern sich auch die Schürfkapazitäten. Das bedeutet, dass sich der Gesamtverbrauch bis Jahresende mehr als verdoppelt. 73 Terawattstunden sind dabei ein realistischer Wert. Dieser ist gleichbedeutend mit dem Verbrauch aller Haushalte und industrieellen Anlagen in der Republik Österreich.

Fazit

Kommt es hier zu keinem Umdenken und neuen Lösungen, dann steigt die Gefahr, dass dieser neue Industriezweig für einen noch schnelleren Klimawandel sorgt. Decken die Stromanbieter das Angebot nicht mehr ab, müssen diese neue Kraftwerke bauen, welche die Natur zusätzlich belasten und noch mehr Emissionen in die Atmosphäre entlassen.

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