➡️ Neu hier? Erste Schritte beim Traden ➡️ Smartbroker: Online-Broker ohne Depotgebühren
Geschrieben von forextotal am 7. Dezember 2022

Binance-Rettungsfonds soll nach FTX-Crash der Krypto-Branche helfen

Bereits im November kamen Fragen zur Liquidität der Reserven der Kryptowährungsbörse FTX auf. So schickte FTX die Kryptowährungsreserven seiner Kunden an das nahestehende Unternehmen Alameda Research, damit sie in Bargeld umgewandelt werden konnten. Darüber hinaus verwendete das von Sam Bankman-Fried gegründete Unternehmen die eigenen Token als Sicherheiten in seiner Bilanz, was aus rein finanzieller Sicht ein Wagnis darstellt, das potenzielle Gefahren birgt. Nach Bekanntwerden dieser Tatsachen zogen zahlreiche Nutzer der Plattform die Gelder ab, die sie zuvor dort angelegt hatten. Der schnelle Verlust von Kundengeldern - allein am 6. November zogen Kunden insgesamt 5 Milliarden Dollar von ihren FTX-Konten ab - sorgte für den FTX-Crash.

Binance als möglicher Retter

Kurz nachdem bekannt wurde, dass FTX in Schwierigkeiten steckte, kündigte der Konkurrent Binance an, das angeschlagene Unternehmen aufkaufen zu wollen. Doch nur einen Tag später änderte der CEO des Unternehmens, Changpeng Zhao, seine Meinung erneut. Man war der Meinung, dass die Schwierigkeiten bei FTX zu groß waren. Das Scheitern des Handelszentrums, das Bankman Fried gehörte, führte auch zu erheblichen finanziellen Verlusten für die anderen Unternehmen der Branche, die dort investiert hatten. Bereits Mitte November gab der CEO von Binance bekannt, dass ein Rettungsfonds eingerichtet wird, um gutgläubigen Unternehmen, die in Schwierigkeiten geraten sind, zu helfen. Binance richtet einen Rettungsfonds für den Kryptowährungssektor ein, um mögliche negative Auswirkungen, die durch FTX verursacht werden könnten, abzufedern.

Rettungsfonds

Einige Tage später gab Zhao ein Interview, in dem er die ersten Details des Kryptowährungs-Rettungsfonds bekannt gab. So plant er beispielsweise, scheiternde Unternehmen der Branche zu erwerben und benötigt dafür mindestens eine Milliarde US-Dollar. Zu diesem Zweck hat er gesagt, dass er aktiv nach Partnern sucht, mit denen er die attraktiven Initiativen gemeinsam finanzieren kann. Zhaos Erklärung zufolge "verfolgen wir einen lockeren Ansatz, an dem sich die vielen Akteure der Branche nach eigenem Ermessen beteiligen können."

Kryptowährungswinter

Kryptowährungsunternehmen, die infolge der FTX-Kernschmelze in Schwierigkeiten geraten sind, werden ebenfalls Hilfe in Form von weiterer Unterstützung erhalten. "Zusätzlich zur Finanzierungshilfe planen wir, Gründer und Projekte umfassend zu unterstützen", so das Unternehmen, "damit sie gestärkt aus dem Kryptowährungswinter hervorgehen können." Diese Unterstützung soll von "Startup" über "technische Umsetzung" bis hin zu "Fundraising" reichen.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Unabhänig vom Artikelinhalt können Sie Ihre eigenen Trading-Aktivitäten bei einem Forex-Broker oder Smartbroker durchführen.

Datenschutz | Impressum