News
Wochenrückblick: Zinssitzung der EZB und US-Arbeitsmarktzahlen
Erwartungen und Spekulationen um die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank sowie die neuesten offiziellen Zahlen zum US-amerikanischen Arbeitsmarkt dominierten die letzte Woche. Dabei hielten vor allem die europäischen Inflationsdaten für März die Anleger in Atem, die immerhin auf den niedrigsten Stand seit 2009 fielen.
Google & Co. wertvoller als Ölgigant ExxonMobile?
Das fragwürdige Sammeln, Speichern und Auswerten von Daten ist ein ebenso hoch brisantes wie sensibles Thema, das weltweit die Schlagzeilen beherrscht. Immer wieder rücken die üblichen Verdächtigen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Und nicht nur Wirtschaftsexperten suchen verstärkt Antworten auf die Frage, ob Daten heute wertvoller als Öl sind? Ein Blick auf die Börsenentwicklungen könnte hierbei hilfreich sein.
Klone von Flappy Bird buhlen um das große Geld
Der Vogel ist gegessen, aber jeder will noch ein Hühnchen rupfen. Nachdem das App-Game "Flappy Bird" in kürzester Zeit zu einer wahren Sensation wurde, verschwand es auch bereits wieder über Nacht. Der Hype bleibt allerdings bestehen und andere Entwickler wittern nun die Chance, das Vögelchen wieder fliegen zu lassen und groß abzukassieren. Es ist eigentlich eine bekannte Taktik, erfolgreiche Systeme zu kopieren, um ebenfalls Geld zu verdienen. Im Fall von Flappy Bird wollen nun etliche Spiele-Entwickler die Gunst der Stunde nutzen, um einen erfolgreichen Klon zu publizieren. Aber auch der Aktienmarkt profitiert vom Hype um das Vogel-Spiel.
Jordan Belfort: The Wolf of Wall Street
Derzeit läuft unter dem Titel "The Wolf of Wall Street", mit Leonardo DiCaprio in der Titelrolle, die von Martin Scorsese verfilmte Biographie des New Yorker Börsenmaklers Jordan Belfort, der über sein Leben ein Buch schrieb, welches zum Bestseller wurde. Scorseses Film basiert überwiegend auf diesem Buch und gibt dem Kinozuschauer einen tiefen Einblick vom Aufstieg und Fall des Brokers.
Asmussen verteidigt die Leitzinssenkung
Obwohl der Leitzins schon seit Monaten als historisch tief bezeichnet wird, senkte die Europäische Zentralbank ihn erneut. Nicht nur die Sparer sind empört, auch aus den Reihen der Verbraucherschützer und der Politik hagelt es Kritik. Als Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank meldete sich vor wenigen Tagen Herr Asmussen zu Wort und verteidigte die Maßnahme.
Manipulieren Großbanken den Devisenmarkt?
Es liegen noch keine handfesten Beweise vor. Die Ermittler haben jetzt allerdings schon drei Banken im Visier, die den Devisenmarkt kräftig manipuliert haben sollen. Neben JP Morgan, Citigroup und Barclays stehen zudem auch die Händler von Goldman Sachs im Verdacht, die Preise für Devisenkurse abgesprochen zu haben. Ein Skandal, dessen Folgen nicht abzusehen sind.
DailyFX: Warten auf die EZB – DAX wird langsam nervös
Zunächst müde und kraftlos in den Tag gestartet, kam am Nachmittag dann doch noch Bewegung in den deutschen Aktienmarkt. Der DAX bewegte sich nahe am Allzeithoch, als Spekulationen die Runde machten, wonach die Europäische Zentralbank auf ihrer morgigen Sitzung den Leitzins nicht senken wird. Die größten Optimisten, die darauf gesetzt hatten, verkauften dann ihre Positionen. Auch der Euro konnte sich wieder über die Marke von 1,35 zum US-Dollar retten.
DailyFX: Auch heute neuer DAX-Rekord – Aber wann füllt sich die Börsen-Party?
Die neue Woche hat so angefangen wie die alte beendet wurde, mit einem neuen Allzeithoch beim DAX. Der weitere Verlauf des Handels war dann allerdings weitgehend von einer Zurückhaltung der Marktteilnehmer geprägt. Dies ist vor dem Hintergrund, dass morgen die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten nachgereicht werden, auch nicht wirklich überraschend.
DailyFX: Im Westen nichts Neues – DAX weiter im Bann des US-Haushaltsstreits
Die Amerikaner geben weiterhin den Ton an, alle anderen Themen an den regionalen Märkten werden durch den fortdauernden Stillstand im US-Haushaltsstreit in den Hintergrund gedrängt. Der DAX tritt weiter auf der Stelle. Positiv anzumerken ist lediglich, dass der Index den gestrigen Kursrutsch dennoch gut verdaut hat und wieder um die Marke von 8.600 Punkten notiert.
Die Bundestagswahl als Antriebsmotor für den Devisenmarkt
Die Bundestagswahl wird für den Devisenmarkt eine große Signalwirkung besitzen, weil der Ausgang der Wahl entweder die Fortsetzung der derzeitigen Politik oder einen spürbaren Politikwechsel zur Folge haben wird. In den letzten Jahren seit Beginn der Finanz- und Eurokrise vor ca. 5 Jahren ist die Bundesrepublik Deutschland der Vorreiter und die Hoffnung für Stabilität in der Eurozone geworden. Die finanz- und wirtschaftspolitischen Entscheidungen verhalfen der Eurozone und insbesondere auch Deutschland zu einer stabilieren Situation auf den Finanzmärkten. Der Devisenhandel profitierte National und auch International von der deutschen Disziplin. Die Bundestagswahl wird entweder eine Initialzündung im Devisenmarkt erzeugen oder zu einer Blockade bzw. Stagnation führen.