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Neue Impulse für den Euro

Verbunden mit den Äußerungen der EZB-Bank hinsichtlich möglicher geldpolitischer Maßnahmen im Juni verzeichnete der Euro-Kurs zum Ende der vergangenen Woche herbe Verluste. Am Donnerstag rutschte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit 27. März und unter die 1,37er-Marke. In dieser Woche könnten das für Mittwoch erwartete FED-Sitzungsprotokoll und die Einkaufsmanagerdaten aus der Eurozone am Donnerstag die weitere Kursentwicklung des Währungspaars beeinflussen.
BoE-Prognose schwächt Sterling nachhaltig
Bereits am Mittwoch geriet das Britische Pfund unter Druck und notiert auch zum Ende der Woche gegenüber dem Dollar unverändert niedrig. Weiterhin schwächen die aktuellen Wachstumsprognosen der Bank of England die Nachfrage nach dem Sterling. Der Greenback enthält dagegen Unterstützung durch eine Reihe positiver Wirtschaftsberichte aus den Vereinigten Staaten.
Wirtschaftsdaten aus der EU lassen Euro-Kurs einbrechen

Am Donnerstag musste der Euro erneut starke Verluste in Kauf nehmen und notierte gegenüber dem Dollar auf dem niedrigsten Stand seit 27. März. Der Euro war im Handelsverlauf 1,3656 US-Dollar wert und glitt damit unter die 1,37er-Marke. Grund für den Einbruch sind am Morgen veröffentlichte Daten aus der Eurozone, die für das erste Quartal ein ernüchterndes Wirtschaftswachstum belegen. In der Konsequenz rechnen Anleger jetzt fest mit einer gelockerten Geldpolitik der EZB im Juni.
Pfund vor BoE-Inflationsbericht im Aufwärtstrend

In Erwartung der bevorstehenden Veröffentlichung des Inflationsberichts der Bank of England konnte das Britische Pfund seine Verluste gegenüber dem Dollar wieder wett machen. Das Währungspaar GBP/USD stieg auf 1,6862 und notierte damit weit über dem Tiefstand von Freitag. Die verstärkte Nachfrage nach dem Pfund wird von den Erwartungen getrieben, die Zentralbank könne bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres die Zinsen erhöhen.
US-Dollar kann Gewinne weiter ausbauen

Am Mittwoch notiert der Dollar gegenüber wichtigen Währungen höher. Der Euro hat sich indes noch nicht von den angedrohten Maßnahmen der EZB erholt. Hinzu kommen am Mittwoch enttäuschende Zahlen zur wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland und Europa. Auch der Yen muss Verluste hinnehmen, die Nachfrage nach der japanischen Währung sank in Folge hoher Gewinne des Nikkeis.
Wochenrückblick: Draghis Worte zeigen Wirkung auf den Euro-Kurs

Nach den schweren Verlusten Ende letzter Woche konnte sich der Euro-Kurs am heutigen Montag wieder etwas festigen. Dennoch blieben die Gewinne aufgrund der Drohung der EZB begrenzt, die Geldpolitik bereits nächsten Monat zu lockern. Das Währungspaar EUR/USD notiert mit 1,3766 und damit noch nicht weit von seinem Monatstief von vergangenem Freitag entfernt. Mit 1,3744 verzeichnete es den niedrigsten Stand seit 8. April.
Dollar-Kurs verzeichnet kleine Trendwende

Zum Ende der Woche gelingt es der US-Währung doch noch einmal, die eigene Position zu stärken und handelt gegenüber wichtigen Währungen höher. Die angespannte Situation in der Ukraine treibt die Investoren zu so genannten Safe-Haven-Währungen, also traditionell sicheren Währungen. Weitere Unterstützung erhält der Greenback von optimistischen Arbeitslosenzahlen aus den USA.
EZB-Ratssitzung: Keine Überraschungen erwartet
Mit Spannung sehen die Marktteilnehmer am Donnerstag den Ergebnissen der EZB-Ratssitzung entgegen. Im Vorfeld der Rede des Chefs der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, notiert der Euro gegenüber dem US-Dollar weiterhin nahe seines Zweimonatshochs vom Montag. Analysten sind davon überzeugt, dass der heutige Tag keine größeren Änderungen in der Geldpolitik der Zentralbank nach sich ziehen wird.
Enttäuschende Handelsbilanz schwächt US-Dollar
Während positive Wirtschaftssignale den Euro am Dienstag beflügelten, zeigten sich die Anleger von den neuen Daten zur Handelsbilanz der USA enttäuscht. Die offiziellen Zahlen belegen, dass sich das amerikanische Handelsdefizit im März auf 40,38 Mrd. USD gemindert hat, Analysten waren jedoch von einem Rückgang auf 40,30 Mrd. USD ausgegangen.
Euro-Kurs im Aufwind
Der Dienstagmorgen hielt gute Nachrichten über die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone bereit. Starke Einkaufsmanagerindizies zeugen von einer Erholung in einigen der Krisenstaaten Europas. In der Folge konnte das Währungspaar EUR/USD die 1,39er-Marke durchbrechen und steuert jetzt auf die 1,40 zu.