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BoE-Sitzungsprotokoll enttäuscht Hoffnung der Anleger

Nachdem Großbritanniens geschrumpfte Inflationsrate bereits gestern der Kursentwicklung des Pfund Sterling einen kräftigen Dämpfer verpasste, reagierten die Anleger heute empfindlich auf die Veröffentlichung des BoE-Sitzungsprotokolls. Die Ratsmitglieder erteilten erneut den Hoffnungen auf eine frühzeitige Zinsanhebung eine Absage.
Großbritanniens Inflationsrate rutscht auf Viereinhalbjahrestief

Dem steten Wertzuwachs des Pfund Sterling wurde am heutigen Dienstag ein vorläufiges Ende gesetzt. Sowohl gegenüber dem Euro als auch dem US-Dollar fiel die britische Währung auf ein Sitzungstief. Grund ist die Meldung, dass die Inflationsrate Großbritanniens im Mai auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren fiel. Selbst für Experten kam dieser Rückgang überraschend, sie rechneten nur mit einem leicht verlangsamten Anstieg der Teuerungsrate.
Inflationszahlen setzen Euro unter Druck

Auch diese Woche handelt die europäische Gemeinschaftswährung nahe ihres Viermonatstiefs von 1,3502. Die Anleger reagierten enttäuscht auf die Meldung einer unveränderten Jahresrate der Inflation. Im Mai hielt sich die Steigerung der Verbraucherpreise im Euroraum kontinuierlich auf einem Viereinhalbjahrestief.
Wirtschaftsberichte bescheren US-Dollar Kurswende

Während der US-Dollar zu Wochenbeginn auf breiter Front Gewinne einfahren konnte, musste der Kurs zum Wochenende eine Trendwende hinnehmen: Am heutigen Freitag handelt der Greenback gegenüber wichtigen Währungen schwächer. Dazu trugen bereits am Donnerstag durchwachsene Wirtschaftsberichte bei, heute warten die Marktteilnehmer auf weitere Veröffentlichungen aus den Vereinigten Staaten.
Neuseeländische Geldpolitik trägt Früchte

Wie bereits von Marktbeobachtern erwartet, hob die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) am Mittwochabend ihre Zinssätze an. Der Referenzzinssatz stieg von 3,00% auf ein Fünfjahreshoch von 3,25%. Damit korrigierte die Notenbank ihre Zinssätze bereits zum dritten Mal innerhalb dieses Jahres nach oben. In Neuseeland zeigt sich, wie eine zur Europäischen Zentralbank völlig gegensätzliche Geldpolitik funktionieren kann.
Pfund-Kurs nimmt Fahrt auf

Gestern noch bewegte sich das Pfund Sterling ungeachtet positiver Wirtschaftsdaten aus Großbritannien gegenüber dem US-Dollar abwärts. Völlig unbeeindruckt gab sich der Kurs von der Meldung, dass die Industrieproduktion im April den dritten Monat in Folge gewachsen war, der Wert des britischen Pfunds sank auf 1,6759. Heute verhalfen neue Berichte der britischen Währung schließlich zum Aufschwung.
Ruhiger Wochenstart für den Euro

Nach den spannenden Entwicklungen in den Tagen um den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank ist der Euro infolge des langen Wochenendes ruhig in die neue Woche gestartet. Da der Wirtschaftskalender für den Tagesverlauf keine relevanten Termine verzeichnet, sind auch für den heutigen Dienstag keine großen Bewegungen zu erwarten. Seit der Kurs am Donnerstag auf ein Viermonatstief von 1,3502 USD stürzte konnte sich die Gemeinschaftswährung leicht stabilisieren und handelt bei 1,3586.
Trotz guter Konjunktur: BoE hält am Leitzins fest

Nachdem zuletzt mehrheitlich positive Wirtschaftsdaten aus Großbritannien gemeldet wurden, gaben sich die Anleger im Bezug auf die ökonomische Erholung des Inselstaats optimistisch. Die Hoffnung auf eine Anhebung der Zinssätze bereits ab Anfang des nächsten Jahres beflügelte das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar gar auf den höchsten Stand seit mehreren Jahren. Gestern zerschlug der geldpolitische Ausschuss der Bank of England Erwartungen dieser Art.
Gesenkter Leitzins, Strafzins für europäische Banken

Seit der letzten Zinssitzung im Mai steht der Euro unter dem Druck angedrohter geldpolitischer Maßnahmen seitens der EZB. In ihrer monatlichen Pressekonferenz hat die Notenbank heute den Leitzins auf 0,15 herabgesenkt. Seit November 2013 stand der Leitzins bei 0,25%, die Reduktion um 10 Basispunkte bedeutet ein historisches Tief.
Nervosität der Märkte stützt Dollar-Kurs

Wie seit Wochenbeginn konnte sich der US-Dollar auch am Mittwoch gegenüber anderen wichtigen Währungen durchsetzen. Zum einen beflügeln die erwarteten Veröffentlichungen wichtiger US-Berichte den Kurs. Zum anderen treibt die Nervosität aufgrund der bevorstehenden EZB-Sitzung die Investoren in die Arme der Safe-Haven-Währung.
So notierte das Währungspaar USD/JPY höher bei 102,62 und auch USD/CHF kletterte auf 0,8976. Deutlich stärker fallen die Zugewinne gegenüber den australischen, neuseeländischen und kanadischen Pendants aus: AUD/USD bewegte sich bei 0,9271, NZD/USD bei 0,8413 und USD/CAD war 1,0933 CAD wert. Entsprechend stieg der US-Dollar-Index auf 80,68.