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Draghi-Statement lässt Euro abstürzen

Die Woche endet für den Kurs des Euros in einem Desaster. Bereits gestern schrumpfte der Wert der europäischen Gemeinschaftswährungen um einen Cent, nachdem Draghi die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank zu weiteren expansiven Maßnahmen bekräftigte. Zugleich setzen ihm die guten Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten zu. Die bevorstehende Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten dürfte die Kluft zwischen den Währungskursen nur noch vergrößern. Zuletzt hat sich der Euro auf 1,2390 USD verbilligt, das ist der niedrigste Stand seit August 2012.
EZB-Zinssitzung: QE-Maßnahmen im Fokus

Am heutigen Nachmittag steht ein wichtiger Termin auf den Kalendern der Märkte: Vom Zinsentscheid der EZB und der darauffolgenden Pressekonferenz erhoffen sich die Anleger Hinweise auf eine mögliche Ausweitung der expansiven Maßnahmen durch die Zentralbank. Nach Japan könnte jetzt Europa an der Reihe sein, mittels Staatsanleihenkäufe neues Geld in die Märkte zu pumpen, um so die wirtschaftliche Entwicklung in den Euro-Staaten anzukurbeln.
USD/JPY erreicht Siebenjahreshoch

Am heutigen Mittwoch schrieb der Dollar-Index bei einem Wert von 87,60 einen neuen Vierjahresrekord. Der Ausgang der Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten wirkt sich günstig auf den Kurs des Greenbacks aus, er konnte gegenüber anderen wichtigen Währungen kräftige Gewinne einfahren. Der Yen hingegen leidet unter den überraschend beschlossenen expansiven Maßnahmen der japanischen Zentralbank. Für die nächsten Wochen erwarten Analysten einen anhaltenden Wertverfall.
US-Konjunkturzahlen drücken Euro auf Zweijahrestief

Zum Wochenbeginn musste die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber ihrem US-amerikanischen Konkurrenten herbe Verluste hinnehmen. Das Währungspaar EUR/USD handelte am europäischen Nachmittag bei 1,2442 USD und damit mit dem niedrigsten Wert seit August 2012. Während enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone die Gemeinschaftswährung belasten, untermauern neueste Veröffentlichungen aus den USA die Stärke des amerikanischen Wirtschaftswachstums.
Drohende Wirtschaftsblase drängt BoE zum Zinsentscheid

Die Angst vor einer sich anbahnenden Immobilienblase treibt die Notenbanker Großbritanniens um. Ihre ersten bedrohlichen Vorzeichen lassen sich an der Entwicklung der Immobilienpreise in diesem Jahr ablesen: Zehn Prozent lagen diese über denen des Vorjahrs, im Londoner Großraum haben sie sich gar verdoppelt. Es ist in den Köpfen der Inselbewohner fest verankert, welche Unsummen sie die letzte Blase gekostet hat, die die Finanzkrise 2008/2009 einleitete.
Expansive Geldpolitik lässt Yen abstürzen

Japans Zentralbank hat heute angekündigt, in ihrem Kampf gegen die Deflation zu neuen, extremeren Mitteln zu greifen. Mit einer Ausweitung ihrer Geldpolitik plant sie, weitere Billionen Yen in die Märkte zu pumpen und damit die Wirtschaft anzukurbeln. Die Aktienmärkte reagierten auf diese Meldung begeistert, der Nikkei-Index verzeichnet einen Zuwachs um 4,8% und erreichte damit sein höchstes Niveau seit sieben Jahren. Die japanische Währung dagegen legte einen Sturzflug hin, gegenüber dem US-Dollar notierte sie bei einem Sechsjahrestief.
Fed tastet sich an normale Geldpolitik heran

Die zurückliegende Sitzung der Federal Reserve Bank sorgte für einen deutlichen Auftrieb des Dollar-Kurses. Gegenüber anderen wichtigen Währungen stieg der Greenback am heutigen Donnerstag auf seinen höchsten Stand seit dreieinhalb Wochen. Wie erwartet gab die amerikanische Zentralbank das Ende ihres Anleihenkaufprogramms im November bekannt und äußerte sich in ihrer Stellungnahme optimistisch zur wirtschaftlichen Erholung des Landes. Dem Euro bekam diese Nachricht nicht gut, er rutschte gegenüber dem US-Dollar auf 1,2592 USD ab.
Ölpreise und Sanktionen drücken Rubel auf Rekordtief

Am Mittwoch erreichte der russische Rubel gegenüber US-Dollar und Euro ein neues Allzeittief. Während USD/RUB bei 42,77 RUB handelte, erzielte der Wechselkurs des Euros einen Wert von 54,48 RUB. Beide Währungen konnten innerhalb des zurückliegenden Monats kräftige Gewinne einfahren, der Rubel dagegen leidet unter den harschen Sanktionen der westlichen Länder. Aufgrund der anhaltenden Krise in der Ukraine gehen die Märkte keine Risiken ein, darüber hinaus lasten die sinkenden Ölpreise schwer auf der russischen Währung.
Alle Augen richten sich auf das Fed-Sitzungsprotokoll

Am heutigen Dienstag verharren die Märkte in Spannung auf die für Mittwoch erwarteten Ergebnisse der anstehenden Strategiesitzung der Federal Reserve Bank. Der Greenback bewegte sich gegenüber anderen wichtigen Währungen kaum. Dafür konnte die europäische Gemeinschaftswährung den Moment für sich nutzen und handelte mit einem Plus bei 1,2707 USD. Damit scheint ihr Montagstief von 1,2664 USD vorerst überwunden.
Ifo-Index erreicht Zweijahrestief

Für den Euro startete diese Woche mit einer großen Enttäuschung. Der heute veröffentlichte Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland ließ die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar erneut abrutschen. Er belegte, dass in diesem Monat das Geschäftsklima unter 7.000 befragten Unternehmen seinen niedrigsten Stand seit Dezember 2012 erreichte. Damit war die positive Marktstimmung von letzter Woche dahin, der Dax fiel auf 8.945 Punkte, der Euro handelte bei 1,2685 USD.