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Geschrieben von forextotal am 11. August 2017

Leichte Zugewinne für US-Dollar

Die neuesten politischen Entwicklungen rund um den republikanischen US-Präsidenten Donald Trump, allen voran sein Säbelrasseln gegenüber Nordkorea, ließen den Kurs des US-Dollars an diesem Freitag ungerührt. Mit Blick auf die bevorstehende Veröffentlichung der neuesten Inflationszahlen aus den Vereinigten Staaten konnte die Greenback genannte Währung sogar leichte Gewinne verbuchen. Der US-Dollar-Index klettert auf 93.37.

Durchhänger setzt sich fort

Es läuft dieser Tage nicht gut für den US-Dollar. Seit Wochen bereits hält sich der Kurs gegenüber anderen wichtigen Währungen auf niedrigen Gefilden. Dovishe Signale der Federal Reserve Bank im Juli und schließlich das politische Debakel um die Gesundheitsreform, das Zweifel am Reformkurs Donald Trumps nach sich zog, setzten der US-amerikanischen Landeswährung schwer zu.

Jetzt könnte die anwachsende Spannung zwischen den USA und Nordkorea ein neues Risiko für die Kursentwicklung darstellen. Donald Trump schlug in öffentlichen Äußerungen einen harten Ton an und drohte Pjöngjang mit "Feuer und Zorn".

Inflation und Arbeitsmarkt enttäuschen

Ein leichtes Aufatmen konnte der Kurs heute verzeichnen. Zum Ende der aktuellen Handelswoche legte der Greenback gegenüber anderen Hauptwährungen leicht zu. Grund für Optimismus besteht unter den Marktteilnehmern jedoch nicht: Erst gestern veröffentlichte das US-Handelsministerium Zahlen, laut denen die Erzeugerpreisinflation innerhalb des zurückliegenden Monats gesunken ist.

Und auch von anderer Seite kommen pessimistische Signale. So verzeichnete das amerikanische Arbeitsministerium in der vergangenen Woche einen Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. Bislang galt die Situation auf dem Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten als äußerst stabil und machte damit Hoffnung auf einen bald steigenden Leitzins.

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