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Geschrieben von forextotal am 4. November 2016

US-Dollar zwischen den Stühlen

Eigentlich könnte es für die US-amerikanische Landeswährung dieser Tage prima laufen: Da sich das Jahr seinem Ende zuneigt, steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine kurz bevorstehende Leitzinserhöhung durch die Notenbanker der Federal Reserve Bank rapide an. Es gilt schon fast als gesichert, dass die amerikanische Zentralbank im Dezember an der Zinsschraube drehen würde. Wäre da nicht die Präsidentschaftswahl, die mit dem umstrittenen Kandidaten Trump regelmäßig für Aufruhr sorgt. Unsichere Zeiten also für die Vereinigten Staaten - und das goutieren die Märkte nur selten.

Fed deutet Zinsanhebung an

In dieser Handelswoche blieb der Wirtschaftskalender relativ wenig spektakulär. Zeit genug also für die Anleger, sich auf den Zinsentscheid der Fed vorzubereiten. Investoren warten auf ein deutliches Zeichen der Notenbanker, vorzugsweise von der Fed-Chefin Janet Yellen persönlich, das auf eine Zinsanhebung im Monat Dezember weist.

Diese gilt als höchst wahrscheinlich, war es doch Yellen selbst die in den vergangenen Monaten immer wieder auf das Jahresende für einen Politikwechsel verwiesen hatte. Ein solcher Schritt und bereits Hinweise auf die Leitzinsanhebung könnten den US-Dollar also in den kommenden Tagen kräftig beflügeln.

Wahlkampf geht in die letzte Runde

Einen kräftigen Dämpfer erhält die Schubkraft im Kurs der US-amerikanischen Währung dagegen vom heiß laufenden Wahlkampf um das Weiße Haus. Der Tonfall zwischen den Kontrahenten Hillary Clinton und Donald Trump wird mit dem näherrückenden Wahltermin zunehmend schärfer. Neueste Umfragewerte bestätigen den Eindruck, dass die Wahl nur sehr knapp entschieden wird.

Die Unsicherheit über die politische Zukunft der Vereinigten Staaten schwappt jetzt auch auf die Märkte über. Investoren setzen auf den Sieg der Kandidatin der demokratischen Partei Hillary Clinton. Ein Vorsprung Donald Trumps hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Kursverlusten geführt.

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