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Geschrieben von forextotal am 17. Mai 2016

Rückschlag für das britische Pfund

Britisches Pfund (GBP)

Mit der Veröffentlichung von Inflations- und Konjunkturdaten startet der Wirtschaftskalender spannend in die neue Handelswoche. Für die Anleger an den Devisenmärkten könnten die heute vorgelegten neuen Zahlen allerdings mit einem erhöhten Volatilitätsrisiko verbunden sein. Besonders für den zuletzt stark angeschlagenen US-Dollar birgt der heutige Tag die Chance auf Erholung. Für das britische Pfund hingegen stehen die Vorzeichen auf Abstieg.

US-Dollar zeigt sich erstarkt

Nach einigen Tagen der offenbaren Schwäche als Folge der schwindenden Spekulationen auf baldige Leitzinsschritte durch die Federal Reserve Bank konnte der Greenback heute wieder aufholen. Gegenüber den anderen Leitwährungen behauptete er sich tapfer, die bevorstehende Veröffentlichung wichtiger Konjunkturberichte könnte die Karten aber neu ordnen. Jüngste Zahlen vom Immobilienmarkt, der Industrieproduktion sowie zu der Entwicklung der Verbraucherpreise lassen sich als Hinweise auf die aktuelle Konjunkturstärke der Vereinigten Staaten lesen.

Zweifel an Zinspolitik der BoE

Für das britische Pfund hingegen verlief der Start in die Woche weniger rosig. Konnte es sich zuletzt noch deutlich gegen den Konkurrenten aus Amerika durchsetzen, musste sich die britische Landeswährung heute auf niedrigere Niveaus zurückziehen.

Grund für den Abstieg war die Veröffentlichung eines enttäuschenden Verbraucherpreisindex für den Monat April. Dieser war im zurückliegenden Monat um gerade einmal 0,3% angestiegen, ein herber Rückschritt gegenüber der 0,5% Zuwachs, die er noch im März verzeichnen konnte. Auch die Kerninflation blieb mit 1,2% weit hinter den Erwartungen der Experten zurück. Die heutige Veröffentlichung bestärkte die Anleger in ihrem Glauben, dass die Bank of England sich noch für längere Zeit nicht an eine Zinserhöhung wagen wird.

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