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Geschrieben von forextotal am 6. Mai 2015

Abwärtstrend des Dollars setzt sich fort

USA und der Dollar

Auch in dieser Woche setzt sich die Korrekturbewegung des US-Dollars fort. Gegenüber den anderen Hauptwährungen notierte der Greenback an diesem Mittwoch deutlich niedriger und zeigte sich angeschlagen. An den Devisenmärkten offenbarte sich die Verunsicherung der Anleger ob der konjunkturellen Stärke der Vereinigten Staaten. Im Tagesverlauf rutschte der US-Dollar-Index auf 95,11 ab und näherte sich damit seinem Zweimonatstief bei 94,47 von vergangenem Donnerstag an.

Anleger hoffen auf optimistische Signale

Nach den durchwachsenen Wirtschaftsmeldungen der vergangenen Wochen sorgte gestern das angewachsene Defizit in der US-Handelsbilanz für herbe Enttäuschung unter den Marktteilnehmern. Die aktuelle Stärke des US-Dollars bremst die Exporte der Vereinigten Staaten stärker aus als vermutet. Entsprechend wuchs das Handelsdefizit um 43,1% auf 51,4 Mrd. USD an, damit markierte es die größten Verluste seit dem Beginn der Finanzkrise im Oktober 2008.

Die Aufmerksamkeit der Märkte konzentriert sich vor diesem Hintergrund auf die bevorstehende Rede der Notenbankchefin Janet Yellen, von der neue Hinweise auf die künftige geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve Bank erwartet werden. Darüber hinaus steht im weiteren Tagesverlauf die Veröffentlichung der Beschäftigtenzahlen des privaten Dienstleisters ADP an. Die heute vorgelegten Zahlen könnten wichtige Impulse für die bevorstehende Publikation der offiziellen Us-Arbeitsmarktdaten am Freitag liefern.

Euro profitiert von US-Konjunkturflaute

Puren Gewinn bedeutet die angespannte Lage rund um den Greenback für den Euro. Dank der schwachen US-Konjunkturdaten im ersten Jahresviertel hat sich die Differenz zwischen den geldpolitischen Kursen der EZB und der Fed nur unwesentlich vergrößert. Vor diesem Hintergrund geht die Erholungsphase für die europäische Gemeinschaftswährung in die nächste Runde. Sie notierte inzwischen wieder über 1,12 USD und steuerte am Nachmittag in großen Schritten auf die Marke von 1,13 USD zu. Am Vormittag publizierte Zahlen stärken dem Euro den Rücken, sie belegen das solide Wachstum im Privatsektor der Eurozone.

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